leute, lest ersmal selbst und dann stelle ich die frage: tickt der unger noch richtig?
Bürgerfest 2007 gibt der Peking-Ente Platzverweis
Das Bürgerfest 2007 soll sich ganz und gar „Europa“ widmen. Uneuropäisches – vom Afroschmuck bis zum Caipirinha – ist unerwünscht, so das Konzept.
X. will Stand-Betreiber beim Bürgerfest (22. bis 26. Juni) auf sein Generalmotto (wörtlich: „Europa kommt nach Regensburg, der Weltkulturerbestadt“) eichen. An Anbieter werden strikte Vorgaben angelegt: Europäische Waren – etwa böhmisches Kristall und Tiroler Schüttelbrot – sind erwünscht, Nicht-Europäisches wie Wasserpfeifen und Afro-Schmuck tabu. Die strenge Auswahl gilt auch fürs Essen und Trinken: Bier und Elsässer Flammkuchen gehen in Ordnung, Sushi und Caipirinha sind verpönt. Der Kulturausschuss berät in seiner Sitzung (öffentlich ab 15 Uhr im Alten Rathaus) über den Katalog von Zulassungskriterien. X. kündigte im Vorfeld strikte Kontrollen beim Bürgerfest an. Standbetreibern, die nicht ins Konzept passen und gegen Vertragsauflagen verstoßen, droht Platzverweis.
Das Bürgerfest soll Regensburgs Bedeutung als Welterbe und Regensburgs Offenheit für Europa betonen, heißt es in der Vorlage. Fest-Beiträge und Angebote seien deshalb an Qualitätsvorgaben gebunden, so die Begründung. In den Fraktionen von SPD und CSU wird der Vorstoß mit gemischten Gefühlen gesehen. „Qualität ja. Aber man darf die Reglementierungswut nicht übertreiben“, sagt Joachim Wolbergs (SPD). Herbert Schlegl (CSU) bezweifelt, ob das Bürgerfest 100-prozentig auf Europa ausgerichtet werden könne. „Nicht jeder will böhmische Knödel.“
“da sag ich nur HILFE!”



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