Archiv für den Monat: August 2008

Xaverl – Indirekte Werbung

Heute schreibe ich ganz in hochdeutsch, weil das Thema wichtig ist und auch Leute mit der Eisenbahn fahren die nicht bayerisch verstehen.

Die Eisenbahn und ihr Häuptling haben sich da was ausgedacht was viele Leute trifft. Jetzt soll es keinen gedruckten Fahrplan mehr geben. Nur noch im Internet oder mit einer CD, die man auch in den Kasten hineinstecken muss, kann man lesen, ob, wann oder überhaupt, wie die Züge fahren. Wer an den Schalter geht und sich dort bedienen lässt, muss zusätzlich zahlen.

Der Otto hat gesagt, dass der Bahnboss mit den Computerleuten da einen kleinen Hintherum gemacht hat, weil das Computergeschäft nicht mehr so geht. Wenn jetzt alle die mit dem Zug fahren wollen und noch keinen Computer haben, sich einen kaufen müssen, dann ist das schon gut für den Umsatz.

 

Der Franz hat gesagt, dass das gegen das Grundgesetz verstoßen tut, weil da drin steht dass vor dem Gesetz alle gleich sind. Aber jetzt ist doch ein Unterschied zwischen den Computermenschen und den normalen Menschen. Da muss man dann dazuschreiben. Vor dem Gesetz sind alle gleich, nachdem sie in eine Gruppe eingeteilt sind.

  • Die Großkopferten untereinander

  • Die Computerbesitzer untereinander

  • Und der Rest der nix zu sagen hat und auch kleinen Computer nicht hat.

 Aber ich glaube, dass da der Otto und der Franz nicht Recht haben, weil der Chef von der Bahn bestimmt ein ganz anständiger Mensch ist, weil zu so großen Führungsposten wie Manager oder Politiker nur anständige Menschen genommen werden, weil die ja Vorbilder für uns sind. Oder ……

Xaverl – da legts di nieder – des san Sitten

In der Mittelbayerischen Zeitung stand heute  folgender Artikel.

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Früher hätt´ d´Muata dem Lausdearndl a no a Watschn geb´n. Des dearf ma heit nimma. Awa a Anzeig macha. Des is scho a bodenlose Frechheit.

Übersetzung: Früher hätte die Mutter dem frechen Mädchen auch noch eine Ohrfeige gegeben. Dieses ist heute untersagt. Aber dies zur Anzeige zu bringen. Das ist schon eine bodenlose Frechheit.

Xaverl – Schei.. Raucherei

Der Raucherrebell

Da homs an Nichtraucher g´straft weil er Vorstand von de Schützen is, und de ham g´raucht. Er hätt´s net zualassn derfa und drumm muass er 150 Oiro zoin. Aber er hat gsagt er is koa Scherif net und für des net zuständg und des is a Verein. Aber der Richter hot gsogt er is Schuid und muasss zoan.

·        A Schütznverein is a Sportverein – Do derf ma net raucha.

·        Do gibt´s aber Sportvereine – De derfa scho raucha

·        A Schütznverein is koa Feierwehrverein – De derfa a raucha.

·        In an Vip-Raum san Großkopferte – De derfa immer raucha.

·        A Schütznverein is koa Vip-Raum – Drum derfans do net raucha.

·        Schützn kenna koan Vipraum macha –  weil’s net großkopfert san.

·        Und der Vorstand is der Schef und darum immer Schuld.

Und wer Schuid is zoit – Host me

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Ziemlich frei übersetzt:

Ein Vereinsvorstand eines Schützenvereins im Landkreis Regensburg, der selbst Nichtraucher ist, wurde mit 150 Euro Geldstrafe belegt, weil er das Rauchen im Vereinsheim nicht verbot. Er brachte vor, dass er für das Verbot nicht zuständig ist, dass die Feuerwehrmitglieder in ihrem Heim schon rauchen dürfen, dass in Vip-Räumen auch geraucht werden darf, etc.

·        Ein Schützenverein ist ein Sportverein – Da darf man nicht rauchen.

·        Es gibt aber Sportvereine – die dürfen schon rauchen.

·        Ein Schützenverein ist kein Feuerwehrverein – Die dürfen auch rauchen

·        In einem Vip-Raum sitzen Prominente – Die dürfen immer rauchen

·        Ein Schützenverein ist aber kein Vip-Raum – Darum dürfen die nicht rauchen.

·        Schützen können keinen Vip-Raum gründen – da ihnen die Prominenz fehlt

·        Und der Vorstand ist der Chef und darum immer Schuld.

 

Und wer schuld ist zahlt – Verstanden.

 

Es geht weiter.

Der Vorstand sagte: Ich geh´ bis vors Verfassungsgericht.

Heinz Vogl – Regensburg nähere Umgebung – Die Hölle

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Brennberg liegt auf einer Erhebung des Vorderen Bayerischen Waldes etwa 25 km östlich von Regensburg. Die Hölle bei Brennberg sollte man wirklich durchwandern. Im Ort beim Kriegerdenkmal findet man eine Tafel mit der Beschreibung wie man die Hölle erreichen kann. 

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Leider ist die Hölle wegen Wassermangel gefährdet. Der Stromhersteller Haider entnimmt zuviel Wasser. Wer wird siegen? Die Natur oder der Kommerz?  

Xaverl – Weiber greifen an

Da legst di nieder. In der Mittelbayerischen Zeitung hot mas lesen kenna. Asiatische Weiber san ganz narrisch auf unsere Monna. Sogar auf der Polizei hams no umanander gwerkt.

 

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Der Kare hot zwar gsogt, dass a Schand ist mit de Weiber. Früha hot er gmoand da hots des net gem. Obwohl des vielleicht gornet so   .. Jetz is hoit zspat.

Xaverl – Halbaffen

Immer wieder liest man in der Zeitung Berichte über Jugendliche die Papierkörbe vernichten. Nun hat der bekannte Halbaffenspezialist Prof. Affspinnata uns aufgeklärt. Jugendliche tun so was nicht und werden leider immer wieder zu Unrecht verdächtigt. Eine neue leider noch nicht so bekannte Tierart, der Halbaffe, ist für dieses Verwechslungen verantwortlich. Ich drucke hier die Erkennungsmerkmale nach

Prof. Affspinnata wörtlich ab.

  

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  Der Mensch:

Er erkennt einen Papier bzw. Abfallkorb, weiß dass man in dieses Gefäß Abfall entsorgt und wirft darum seinen Abfall in diesen Behälter. Er erkennt die Wichtigkeit dieses Artikels und geht daher sorgsam mit diesem um.

 Der Affe:

Er kennt keinen Abfallkorb, entdeckt die tollen Dinge darin und wirft sie durch die Luft um ihren Sinn zu ergründen. Mangels Hirnmasse ist dies nicht von Erfolg gekrönt und darum  wirft er auch den Abfallkorb durch die Gegend, weil Affen diese Denkprobleme nicht anders lösen können.

 Der Halbaffe:

Er verhält sich wie ein Affe und kann die natürliche Denkweise des Menschen nicht nachvollziehen. Leider sieht er aber aus wie ein Mensch und wird oft mit diesem verwechselt.

  

Aber auch Affen und Halbaffen lernen früher oder später dass diese Tätigkeiten sinnlos sind und beginnen langsam zu lernen, dass man das nicht tut. Man muss Geduld haben und nie vergessen, dass die Hirnmasse dieser Spezie beschränkt ist. Man muss die Halbaffen auf den Unsinn ihrer Tätigkeit immer wieder hinweisen. Notfalls muss man sie halt von Abfallkörben fern halten.

Das Problem unsere Gesellschaft ist, dass die Spezie Halbaffe noch nicht gründlich erforscht ist. Viele Erwachsene halten diese Art für normale menschliche Jugendliche und verlangen geistige Fähigkeiten, die ein Halbaffe leider nicht hat.

Heinz Vogl – Burgruine Donaustauf

Nur einige Kilometer donauabwärts liegt am Berg die Burgruine Donaustauf. Am Burgberg hat man eine schöne Aussicht. Bei gutem Wetter liegt Regensburg und der Dom direkt zu Füßen.

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In der folgenden Homepage wird die Burg beschrieben:

http://www.burgenseite.de/html/donaust.html

Xaverl – haid packmas

Bereits übersetzt:

Heute heiraten in Regensburg 32 Paare. Das Datum, der 8.8.8, ist ja leicht zu merken. Das ist so eine richtige Schnapszahl. Hoffentlich ist die Heirat dann nicht auch für einige eine Schnapsidee. Aber da man heute sowieso nur zeitlich begrenzt verheiratet ist, ist das Datum schon gut. Man kann sich dann die Heirats- und Scheidungsdaten besser merken.

 Des san hoit die neia Suchten. Schwoamas owi.

Xaverl – Benehmen

In der Mittelbayerischen Zeitung vom 07.08.2008 fiel mir dieser Bericht auf.

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Für ein Foto einer Feier von Restaurantfachleuten steht der Bürgermeister mit den Händen in den Hosentaschen. Daneben eine Fachfrau in Flipflaps, Shorts und T-Shirt. Ich war immer der Meinung, dass in diesem Gewerbe gutes Benehmen eine Grundvoraussetzung ist. Aber so sind halt die Zeiten.

Und nun die Frage? Wem fällt dieses heute noch unangenehm auf ???

Xaverl – Geld

Der ganze Karrn voi Pulver. Vorn die Oiden – hint de Neia. Aber was nutzts. Konnst ja doch net zoin damit.

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Übersetzung: Das ganze Auto voller Scheine. Vorne die DM und hinten die EURO. Aber was nützt das schon. Zum bezahlen sind die Scheine untauglich.

Henry Bird – Kunst einfach erklärt

Warten auf Godot

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Die letzte Zeile reimt sich nicht ? Aber ich wollte ihn nicht umbringen. Weil nix genaues weiss man nicht.  Aber so könnte es schon auch sein.

Drum liebe Leut´… geht nie mehr hie
Er kommt nicht mehr .. Godot ist hie (bayerisch gestorben)

 

Xaverl – arbatsas net ganz af

Jetza is endlich ganz gsperrt, de Stoanerne Bruck, und scho wollns wieder nochdenka ob ma Taxis umefohrn lassn soi. Schauts doch de Buidl oh dann segtsas wie de Bruck scho hie is.

 

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Übersetzung: Xaverl – Bitte zerstört sie nicht ganz.Jetzt ist die Steinerne Brücke endlich gesperrt und schon macht man sich Gedanken ob man sie nicht wenigstens für Taxis freigibt. Betrachtet doch die Fotos und ihr werdet den fortgeschrittenen Verfall der Brücke selbst erkennen.