Archiv für den Monat: September 2008

Xaverl – G´wichtheberregeln in Bayern

Xaverl: Jetza wiss mas.

  • De Schwoazen hom mit Abstand am meisten ghom – darum homs verloarn.

  • De Roten warn so schlecht wia nia – drum homs gwonna.

  • De Geibn, Greana und de Blaua warn a guat dabei – drum homs a gwonna.

  • De Dunklroudn und de Brauna hom nix dabackt – des macht nix.

Alle san zfrin. Bloß der mit de stärksten Muckis, der am meisten ghobn hat, der net. So is des bei uns.    

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Übersetzung: Jetzt wurden die Sieger bekannt gegeben.

  • Die Schwarzen stemmten mit Abstand am meisten – Darum haben sie verloren.

  • Die Roten stemmten so schlecht wie noch nie – Darum haben sie gewonnen.

  • Die Gelben, Grünen und die Blauen haben auch gut mitgehoben – Darum haben sie auch gewonnen.

  • Die Dunkelroten und die Braunen versagten total – Das bedauert aber keiner.

 Alle sind zufrieden. Nur der Stärkste, der am meisten gehoben hat, der ist unzufrieden. So ist das bei den Gewichthebern in Bayern.

Xaverl – Bierblumenherbst im Stadtpark

Xaverl: Jetza werns geib d´Bierbleiml und s´Zeig dadirrt und konnst as wegwerfa. Da hät ma scho a bo Mass Bier macha kenna. Aber so wirft mas weg sguate Zeig.

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Übersetzung: Jetzt werden die Bierblumen (Hopfen) gelb und die Dolden werden dürr und unbrauchbar. Davon hätte man schon einige Mass (Liter) Bier machen können. Aber so werden Nahrungsmittel verschwendet.

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… und des san guade Biergblumen (.. und so sehen frische Hopfendolden aus)

Heinz Vogl – Alles Ansichtssache

Heute ist Wahl. Wer mitreden und mitschimpfen will muss schon auch mitwählen. Die Politiker präsentieren sich von ihrer besten Seite und wir suchen uns die Personen raus die unseren Vorstellungen am meisten entsprechen. Aber das ist oft nur Ansichtssache wie das Beispiel unten zeigt. 

 

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  • Enrico Uccello: Welch herrliches Tier …

  • Xaverl: Mit an Kraut und Knedl und an Weizen.. (Zubereitet als Braten)

  • Henry Bird: De scheissen alles voi (Sie verschmutzen den Park)

  • Heinz Vogl: Alle 3 haben Recht

  

Xaverl – do muaß ma doch heifa

Xaverl: Jetza wird’s owa Zeit dass ma de arma Hund, de Amerikaner, heifa. De bo Millionen, de ma do am Moda no umigschom hom, de langa doch bloß für Oan. Notfois mach ma hoit a Sammlung. Wea is dabei?  

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 Übersetzung: Jetzt wird es allmählich Zeit den notleidenden Amerikanern zu helfen. Die paar Millionen, die wir am Montag noch rüber überwiesen haben, die reichen doch allenfalls für einen Manager. Notfalls müssen wir uns für eine Sammlung stark machen. Wer hilft mit?

Xaverl – … des haut hie

Die MZ berichtete:

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Xaverl: Da ehrt a Schwoarza an Roudn – und des a bo Dog vor der Wahl. Wenn des nix is.

 Übersetzung: Da ehrt ein Schwarzer einen Roten – und das einige Tage vor der Wahl. Wenn das keine Wahlempfehlung ist. (Norbert Hartl ist Bezirkstagskandidat für die SPD)

Heinz Vogl – 15 Jahre Städtepartnerschaft Pilsen – Regensburg

Am 25 September 1993 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Regensburg und Pilsen feierlich unterzeichnet. Anlässlich dieser Feier wurden Regensburger Bürger/innen zu einer kostenlosen Busfahrt nach Pilsen eingeladen Am Samstag, 20.09 und Sonntag 21.09 fuhren daher jeweils zwei Busse nach Pilsen.

 

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Die Fotos zeigen den Blick über die Stadt vom Turm der St. Bartholomäus Kathedrale. 

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Xaverl – wähln dama

Do soist in des Kabuff einegeh und af 4 Zettl deine 4 Kreizl macha. Owa schnei, weil’s draußn scho wartn. Owa wo soistas himacha. Do san so vui Ringerl.
Des geht doch so schnei net. Oder? Aber des soi so sei. Do machst oben links die Kreizl oder fast obm links. Do stenga de Großen und des san de Guatn. Des woass ma doch, des is af de Plakatl gstandn. Aber des ist hoit in der Demokrtatie a so. Die ganz Großkopfertn derfma net weln. Mia derfa Partei weln und a bo Kloane. Und de obn schacharn dann des andere für uns aus.

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Übersetzung: Da soll man also in die Wahlkabine hineingehen und auf die 4 Zettel die 4 Kreuze verteilen. Und das sollte schnell gehen, weil ja schon die Nächsten warten. Die Auswahl ist nicht gerade klein. Das geht in so kurzer Zeit nicht. Natürlich geht das nicht. Und das ist gut so. Man macht am besten immer am Anfang, links oben, oder fast am Anfang, sein Kreuz. Da stehen die größten Parteien und dass sind die Guten. Man wurde ja schon durch die Wahlplakate aufgeklärt. Aber so ist das halt mit unserer Demokratie. Die wichtigen Leute darf der Bürger ja sowieso nicht wählen. Er darf gerade noch eine Partei wählen und einige untergeordnete Mitglieder. Und die Partei entscheidet dann für uns.

 

Regensburger Wahlprozedere

Bezirkstag Erststimme       –       10 Möglichkeiten

Landtag Erststimme           –       11 Möglichkeiten

Bezirkstag Zweitstimme      –     150 Möglichkeiten

Landtag Zweitstimme          –     152 Möglichkeiten

 

Alles miteinander hat man also 323 Möglichkeiten auf 4 Zettel seine 4 Kreuze zu machen.

Enrico Uccello – Leuthheuser- Schnarrenberger

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Xaverl: An Roudn, zwoa Schwoarze, a Dunkelroude und a Greane hod der Enrico scho zoagt. Do feiht a Geibe. Und scho ist do.

Übersetzung: Enrico Uccello veröffentlichte bereits Karikaturen eines Roten, zweier Schwarzen, einer Dunkelroten und einer Grünen. Die Gelben fehlten. Und hiermit
wurde auch diese Lücke geschlossen.

Enrico Uccello – Claudia Roth

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Xaverl bereits übersetzt: Da wollten die Grünen das Kreuz verbannen. Aber das ist schlecht vor der Wahl. Und wenn sich die Kirche wehrt, was ich verstehe, dann ist das noch schlechter. Und sofort wird zurückgerudert. Man wollte nur die islamitischen Glaubenssymbole verbieten. Ja so was. Da habe ich die Claudia Roth aber ganz anders gehört. Aber was die Parteien so wirklich denken – das hört man halt erst nach der Wahl.

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Enrico Uccello – Eine dunkelrote, hessische Dame.

Auswärtige Wahlkampfhilfe ??? Aber für WEM ???

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Xaverl: Des Buidl wird immer dunkelroter. Hoffentlich bremst der Enrico des boid ei. Weil zvoi dunkelrout kannt braun wern. Und des is gscheit greislich.

Übersetzung: Die Karikatur wird immer dunkelroter. Hoffentlich dunkelt der Enrico die Karikatur nicht noch weiter ab. Dunkelrot könnte, wenn es noch weiter abgedunkelt wird, braun werden. Und diese Farbe ist häßlich.

Enrico Uccello – Günter Beckstein und Erwin Huber

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Xaverl: Des obn san zwoa von de schworzn Großkopferten. Aba af meine Wahlzettl stengans net draf. Blos de Kloana derf i wähln und d´Mannschaft. Weil i hoat a blos a Kloana bin. De Groaßn schacherns dann unter sich aus.

 

Übersetzung: Die Karikaturen zeigen zwei wichtige Politiker der CSU. Aber auf meinen Wahlzetteln sind sie nicht aufgeführt. Ich darf nur die Untergeordneten und die Partei wählen. Ich bin eben eine unwichtige Person. Die einflussreichen, führenden Personen ernennen die Parteien schon ohne meine Mithilfe.

 

Heinz Vogl – Präsentation der CIG

Die CIG (Computer Internet Gruppe) im Treffpunkt Senioren Büro präsentierte heute ihren neu gestalteten Computerraum. Der Gruppensprecher Günter Hölzgen begrüßte Bürgermeister Wolbergs und einige Sponsoren. Georg Schöberl erklärte die technischen Abläufe. Bürgermeister Wolbergs lobte das Engagement der Gruppe.

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 Raten sie doch selbst: Heinz Vogl – Regensburg Sonnenuntergänge

Am Donnerstag den 25. September 2008 ist Tag der OFFENEN TÜR. Sie können sich dann selbst ein Bild machen welche Möglichkeiten die Gruppe anbietet.

Tag der OFFENEN TÜR: Regensburg, Kumpfmühler-Str. 52a – Raum U 10

Blog Gewinnspiel zur OMD

Jetzt drehen online alle komplett durch.
Da einige Leute meinten zur OMD in Düsseldorf gäbe es keine gescheiten Partys, wurde mal eben der OMClub ins Leben gerufen und entwickelte sich in nicht mal einem Tag zu einer der größ0ten OMD Partys 2008.
Natürlich mussten Sponsoren her und macnotes.de hat diese Chance gerne angenommen und auch gleich für ein verrücktes Blog Gewinnspiel genutzt, um die ganzen Onliner und SEO anzustacheln.
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Xaverl – Steinmeier war da

Jetzt wiss mas. Mir zoihn de Politiker, obwohl mas gaornet braucha. Der Steinmeier hots im Bierzelt seiber gsagt.

 

Regensburg, das ist eine Gegend, in der es den meisten Menschen gut geht. Dass sich diese Region so gut entwickelt hat, das ist euerer Hände Arbeit zu verdanken. Lasst euch nicht einreden, die CSU hätte das alleine geschaffen.

Wo er Recht hot, hot er Recht. Mir homs packt und net de Großkopferten. Worum er sich dann so ogstrengt hot woaß i net. Er ist doch a oana von dene de ma net braucha – hot er doch gsogt. Mir machas doch seibea und net de.

 Übersetzung: Jetzt wurden wir informiert. Wir bezahlen die Politiker obwohl wir sie gar nicht benötigen. Der Steinmeier klärte uns im Bierzelt auf.

Regensburg, das ist eine Gegend, …………

 

Wo er Recht hat, hat er Recht. Wir schafften den Wohlstand und nicht die Politiker. Warum er sich dann so angestrengt hat entzieht sich meiner Kenntnis. Er ist doch ein Politiker, die wir, wie er betonte, gar nicht brauchen. Wir schafften es doch selbst und nicht die Politiker.

Xaverl – Schmiererei oder Kunst ?

Des ist ganz einfach:

·        Wird der Schmierer zoit – is a a Künstler

·        Wird der Künstler net zoit – is a a Schmierer.

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Übersetzung: Die Lösung ist ganz einfach.

·        Hat der Maler keinen Auftrag und kein Geld für sein Werk bekommen – dann ist es Schmiererei

·        Hat der Maler eine Auftrag und Geld für sein Werk bekommen – dann ist es Kunst.

 

Fotografiert in Regensburg an der Donaulände.

  

Xaverl – Na a Dirndl trog i net

An Beckstein de seine, wui zum Oktoberfestofang koa Dirndl net trogn. Do hots Recht. A Dirndl ist wos für boarische Weiber. Wenn a Preiss a Dirndl trogt, dann geht des scho. Aber a Frank – des passt net moant Becksteinin. Und Recht hots wenn’s sogt, des is ihr Entscheidung. Und unser Entscheidung is wem mir weln.

Genau so is

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Übersetzung: Die Gattin des Ministerpräsidenten Beckstein weigert sich zur Eröffnung des Oktoberfestes ein Dirndl zu tragen. Da hat sie Recht. Ein Dirndl passt zu bayerischen Frauen. Wenn ein Norddeutsche ein Dirndl trägt, dann ist das gut. Aber eine Fränkin? Das ist nicht unbedingt passend –  findet die Gattin vom Beckstein. Und sie hat Recht wenn sie sagt, dass das ihre Entscheidung ist. Und unsere Entscheidung ist, wem wir unsere Stimme geben.

Genau so kann man es sagen

    Hinweise für Nichtbayern

PS. Die geografischen Grenzen die Franken zu Bayern zählen stimmen mit den volkstümlichen Grenzen hier nicht überein. Ein Franke ist kein Bayer und will es auch nicht sein.

·        Wenn man einen Regensburger in Schweinfurt fragt wo er herkommt,  so antwortet er: Ich komme aus Bayern.

·        Wenn man einen Schweinfurter in Regensburg fragt wo er herkommt so antwortet er: Ich komme aus Franken.

Der Rest der Welt wird dann zu den Preissen gezählt. Und hier gilt folgendes:

·        Ein Berliner ist ein Preusse und ein Preiss.

·        Ein Kölner ist kein Preusse aber natürlich ein Preiss.