An Beckstein de seine, wui zum Oktoberfestofang koa Dirndl net trogn. Do hots Recht. A Dirndl ist wos für boarische Weiber. Wenn a Preiss a Dirndl trogt, dann geht des scho. Aber a Frank – des passt net moant Becksteinin. Und Recht hots wenn’s sogt, des is ihr Entscheidung. Und unser Entscheidung is wem mir weln.
Genau so is
Übersetzung: Die Gattin des Ministerpräsidenten Beckstein weigert sich zur Eröffnung des Oktoberfestes ein Dirndl zu tragen. Da hat sie Recht. Ein Dirndl passt zu bayerischen Frauen. Wenn ein Norddeutsche ein Dirndl trägt, dann ist das gut. Aber eine Fränkin? Das ist nicht unbedingt passend – findet die Gattin vom Beckstein. Und sie hat Recht wenn sie sagt, dass das ihre Entscheidung ist. Und unsere Entscheidung ist, wem wir unsere Stimme geben.
Genau so kann man es sagen
Hinweise für Nichtbayern
PS. Die geografischen Grenzen die Franken zu Bayern zählen stimmen mit den volkstümlichen Grenzen hier nicht überein. Ein Franke ist kein Bayer und will es auch nicht sein.
· Wenn man einen Regensburger in Schweinfurt fragt wo er herkommt, so antwortet er: Ich komme aus Bayern.
· Wenn man einen Schweinfurter in Regensburg fragt wo er herkommt so antwortet er: Ich komme aus Franken.
Der Rest der Welt wird dann zu den Preissen gezählt. Und hier gilt folgendes:
· Ein Berliner ist ein Preusse und ein Preiss.
· Ein Kölner ist kein Preusse aber natürlich ein Preiss.
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