Archiv für den Monat: November 2008

Xaverl – Christkindlmarkt in Regensburg

Xaverl:
Es riacht nach Wurscht – der Glühwein dampft
der Kare seine Würschtl mampft,
und d`Leit wern gschupst und a no gstessn,
I deaf den Christbam net vagessn,
Der Senf is net nur auf der Wurscht,
iI muass wos drinka, i hab durscht.
Den Schaps den muass i no probiern,
Dats mir den Senf net oneschmiern.
So is des hoit zur Weihnachtszeit,
do riat se was und des macht Freid.

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Übersetzung: Das ist der Christkindmarkt.

Heinz Vogl- Keine Brücke am Gries

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Die STEINERNE BRÜCKE das Wahrzeichen von Regensburg darf nicht mehr befahren werden. Jetzt fordern einige Bürger eine Ersatzbrücke am Gries. Die Anwohner kämpfen für ihre Idylle mitten in der Stadt. Der Grieser Steg der umgebaut werden soll ist allerdings nur 800 m von der Nibelungenbrücke, die voll befahrbar ist entfernt. Ist dieser Umweg wirklich nicht tragbar?. Die Fußgänger und Radfahrer dürfen ja die STEINERNE BRÜCKE und den GRIESER STEG weiter benützen.

Oben – so kämpfen die Bürger vom Gries – Unten – das würde zerstört

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siehe auch 4. August und 28. August. Grieser Steg

Henry Bird- Warum die Drachen ausstarben

Die Jüngeren wissen es nicht mehr. In Bayern gab es früher Drachen. Diese Monster waren eine furchtbare Plage. Doch man wusste sich zu helfen. Dieses Gedicht beschreibt wie man in Regensburg, mit der richtigen Technik, dieses fürchterliche Untier ausrottete. 

Der Drachentöter

In Bayern gab es einst den Drachen,
der stank und hat´ nen großen Rachen,
er brüllte dass die Erde bebte,
das Mistvieh nur von Jungfrau´n lebte.
Und so ein Drache glaubt es doch –
Der frißt ´ne Jungfrau jede Woch´.

Und leider gab´s an jedem Orte,
ein Untier von der selben Sorte.
Und jeden Samstag ganz genau,
da fraß das Vieh – fraß eine Frau.
Doch leider fraß er nie die Alten,
die blieben jedem Ort erhalten.

Am Samstag kam er in den Ort
Und schleppte eine Jungfrau fort.
Man schwor zwar immer wieder Rache,
doch war er halt zu stark – der Drache
Und keiner zwang den Drachen nieder –
Am nächsten Samstag – … kam er wieder.

Da war jedoch ein schlauer Bua,
„Ich schau der Schand nicht länger zua“
sagt´ er. „Man muss hier schon um aller Willen,
das Mistvieh von ´nen Drachen killen.“
Und wie man´s macht – wusst er genau,
der junge Bursch´ – .. der war halt schlau.

Er wusste dass es üblich ist,
der Drache nur ne Jungfrau frisst.
So stellte er – um es zu testen,
ein Mädchen dann ans Tor – … im Westen –
… die wie er selber ausprobiert,
man nicht mehr unter Jungfrau führt.

Der Drache sah die schöne Maid,
und hat sich schon auf´s Fressen g´freit.
Doch als er an dem Mädchen roch –
zog er entsetzt die Lefzen hoch.
Er zittert und traut sich nicht dran,
weil er nur Jungfrau´n fressen kann.

Das sieht der Bua und jetzt er weiss:
Der Hunger ist zwar groß und heiss –
doch um das Untier satt zu machen,
braucht der ne Jungfrau drinn im Rachen –
Er braucht der Jungfraau Blut so rot,
sonst stirbt er hungers und ist tot.

So sagt er zu der jungen Maid:
„Hör´ zu mein Kind – und sei gescheit.
Wenn du nun keine Jungfrau bist,
der Drache dich dann auch nicht frisst.
Du weist ich bin ein starker Mann –
ich glaub dass ich dich retten kann.

„Ich fürchte mich vor diesen Drachen,
der stinkt so grausam aus dem Rachen.“
Sagt sie zu ihm: „Ich würde wetten,
du bist so stark – und kannst mich retten.
–.. und schmiegt sich an den Burschen an –
der fing sofort zum retten an.

„Du wirst es seh´n – bestimmt ist´s war –
Für dich ist Schluss jetzt die Gefahr.
Du kannst dem Vieh ins Auge seh´n –
… doch wollen wir ganz sicher geh´n.
Ich rette dich noch einmal – … wieder
So sagte er – …und sie sank nieder.

Und uns´re Mädchen sind nicht dumm,
so sprach sich diese Rettung rum –
Die Mädchen sagten: “ Lieber Bua:
„Ich möcht vom Drachen hab´n mei Ruah
Du kannst mich retten – lieber Mann
Er zeigte ihr – dass er es kann.

Ein guter Mensch tut jeden Tag –
was Gutes – … weil er es so mag
Und weil die ganze Stadt war gut,
man immer gute Taten tut.
So ging es auf in allen Betten,
man wollte alle Mädchen retten.

Und wieder war ein Samstag da.
Es brüllt der Drache – er ist nah
Ihr wisst – ihr habt es nicht vergessen –
Am Samstag ist das große Fressen.
Doch für die Drachen ist´s zu spät –
… weil nirgends eine Jungfrau steht.

Die Drachen litten große Not
Und starben weg – den Hungertod.
Und darum sind sie ausgestorben –
vorbei sind diese großen Sorgen
Und ihre Höhlen sind jetzt leer –
Es gibt halt keine Jungfrau´n mehr.

Doch unsr´e Mädchen – die sind schlau.
Sie wissen alle ganz genau –
Das Untier gibt es heut´ nicht mehr –
Doch sind auch alle Höhlen leer ???
… Der Drache könnte wiederkehren.
Man muss sich schützen – … ganz in Ehren.

Ehrenamtliche in Regensburg – Der Kleinreparaturdienst

Der Treffpunkt Seniorenbüro Regensburg bietet speziell für ältere Mitbürger/innen die Chance, in diesem neuen Lebensabschnitt ihre Lebenserfahrungen und Kenntnisse für andere nützlich einzusetzen. Daher entstanden viele Gruppen deren Mitglieder ehrenamtlich ihr Wissen und Können unentgeltlich zur Verfügung stellen. Dies ist eine der Gruppen.

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Wer kann uns in Anspruch nehmen

  • Sie sind älter – hilfsbedürftig – und können keine Hilfe durch Nachbarn und Verwandte abrufen?
  • Sie haben Probleme auf Leitern zu steigen um z.B. eine Glühlampe auszuwechseln und vieles mehr.
  • Sie können kleinere handwerkliche Tätigkeiten nicht mehr selbstständig ausführen!

Wer sind wir

  • Wir sind eine kleine Truppe ehrenamtlicher Mitarbeiter des Kleinreparaturdienstes vom TREFFPUNKT SENIORENBÜRO.
  • Wir sind handwerklich geschickt und wollen – sofern wir dazu in der Lage sind – Ihnen einige Probleme abnehmen.
  • Wir arbeiten ehrenamtlich unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung.
  • Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zu einem Dienstleister bzw. Handwerksbetrieb. Das dürfen und wollen wir nicht.

Wie helfen wir:

  • Aufhängen von Bildern, Gardinen, Regalen
  • Auswechseln von Leuchtmitteln
  • Umstellen von Möbeln
  • Beseitigung von Stolperfallen
  • Erhöhung von Betten und Sitzmöbeln
  • Ausgleich von Schwellen
  • Ölen und Einstellen von Scharnieren
  • Kleinstreparaturen im häuslichen Bereich
  • Einstellen von Fernseh- und Videogeräten und Telefonen

Welche Kosten entstehen Ihnen:

  • Pro Hilfestellung wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 4.- € erhoben.
  • Erforderliche Materialien werden gesondert berechnet.
  • Weitere Kosten entstehen Ihnen nicht.

Spenden willkommen!
Spendenkonto des Fördervereins
Treffpunkt Seniorenbüro
Sparkasse Regensburg: BLZ 750 500 00
Kontonummer: 1 005 958

Heinz Vogl – Styropor unbedenklich oder gefährlich?

Um Häuser zu isolieren verwendet man heute Styropor. Das Material ist nicht giftig, es wird ja auch für Lebensmittel verwendet und gilt als unbedenklich. Seit mein Nachbarhaus mit diesem Material gedämmt wurde, habe ich aber meine Bedenken. Bei der Verarbeitung fliegt das leichte Material durch die Gegend und wird wegen des geringen Gewichts sofort eingeatmet. Und Chemie in der Lunge dürfte nicht gesund sein. 

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Also habe ich mich über das Internet schlau gemacht. Die Ausbeute ist interessant. Von total unbedenklich bis lebensgefährlich habe ich alles gefunden.

 

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 Nun meint man ja, wenn das Material so gefährlich sein kann wird es doch nicht zugelassen. Da denke ich aber an die Faserzementplatten mit Asbest, besser bekannt als Eternitdächer, die teilweise sogar vorgeschrieben wurden und heute als lebensgefährlich gelten und sündteuer entsorgt werden müssen.

 

 

Ich fand eine interessante Webseite. Styropor: Polystyrol gast aus und im Brandfall entstehen giftige Dämpfe! Siehe auch Dipl.-Ing. Paul Bossert: „Polystyrol ist für die Hausisolation nicht geeignet“ unter http://www.mythen-post.ch/datei_mp_12_02/polystyrol_mp_12_02.htm

Und bei meiner weiteren Suche wurde ich nachdenklicher und nachdenklicher.  Bekommen wir da ein weiteres Eternitproblem ?

Xaverl – Mia mechten unsarn Adla wieda

Xaverl: Immer wieda lest ma an Lesabriaf in der MZ wo d´ Leit ihrn Adla af der Nibelungenbruck wieda hom woin. Afgsteit wird er net wega de Nazis. Ja wenn ma ois vabieten dat wos d´Nazis a ghobt hom, dann miasst ma Scheissheiser a vabieten weil de Nazies a …. An Adla hots scho gehm do hot koana gwusst dass amoi Naze gehm dat. Und af unsere Euro hom ma a den Vogel. Und drum sog i a. Gebts uns unsarn Adla wieder.

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Übersetzung: Immer wieder liest man einen Leserbrief in der MZ (Mittelbay. Zeitung Regensburg) in dem die Leser ihren Adler wieder auf der Nibelungenbrücke haben möchten. Er wird nicht wieder aufgestellt weil er mit den Nazis in Verbindung gebracht wird. Ja wenn wird alles verbieten würden, was einst von den Nazis benutzt wurde, so müssten wir alle WCs auch verbieten weil die.Nazis auch ..  Die Adler gab es schon, da wusste noch kein Mensch, dass es einmal Nazis geben würde. Und auf unserer Euromünze prangt auch ein Adler. Und daher sage ich auch. Gebt uns unseren Adler wieder.

 

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Xaverl:.. und jetza suachans und suachans und suachans und  suachans und ….

Übersetzung: … und jetzt suchen sie und suchen sie und suchen sie und suchen sie und …

Xaverl – die Ruhmeshalle

Xaverl:  Wenn a Mensch prominent is, dann gibst a a Karikatur von eam. Des is dann so a Sach. Gibst so a Karikatur, dann sogt der, dens betrifft oft, dass er verhunaglt woarn is. Gibst koane dann sagta, er is vagessn woarn, weil er doch a a Großkopfata is. Da Enrico hot de ganze boarische Staatskanzlei scho vahunaglt. Aba wennst as genau nimmst hot er a Ruhmeshalle für de Leit baut. Jetza konnst as aussuacha.

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Übersetzung: Wenn ein Mensch prominent ist, dann gibt es auch eine Karikatur von ihm. Diese Tatsache ist zweischneidig. Gibt es eine Karikatur, dann sagt der, der gezeichnet wurde, dass man ihn verunstaltet hat. Gibt es keine Karikatur von ihm, fühlt er sich herabgesetzt, weil er doch auch zur Prominenz zählt. Der Enrico (Uccello) hat die gesamte bayerische Staatskanzlei schon verunstaltet. Aber bei genauerer Betrachtung hat er eine Ruhmeshalle für diese Leute gebaut. Jetzt kann man sich aussuchen wie man es sehen möchte.