Archiv für den Monat: Dezember 2008

Happy X-Mas

Liebe Regensburger Blogfreunde,

wir vom Regensburgblog wünschen euch gesegnete Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches 2009. Ein besonderes Dankeschön gilt folgenden Personen und Einrichtungen aus Regensburg: Dem Technischen Hilfswerk für die massive Unterstützung, dem Gitarreninstitut Norberg, der Stadt Regensburg, der EJSA Regensburg für die intensive Jugendarbeit und das außerordentliche Engagement, der Regensburger Steuerkanzlei Michael Bertl, der Universitätsbibliothek der Uni Regensburg für die Unterstützung bei der Recherchearbeit.

Heinz Vogl – … was man so entdeckt

Die Jüngeren die Karl Valentin nicht mehr kennen, müssen halt ihre Eltern bzw. Großeltern fragen was der Spritzbrunnenaufdreher alles so machen musste. Dann könnt ihr auch gleich fragen wer der Buchbinder Wanninger war. Dieser Sketch wäre heute noch aktueller als zur Zeit seiner Entstehung.

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Henry Bird – Die Weihnachtsfeier

Wenn das Jahr zu Ende geht,
am Kalender der Dezember steht,
dann weiß der Müller und der Meier,
demnächst gibt´s eine Weihnachtsfeier,
und dazu ladet man gern ein,
bei Glühwein und bei Kerzenschein.

Doch vorher gibt es viele Fragen,
und darum muss man vorher tagen.
nur so gelingt die Weihnachtsfeier,
dass weiß der Müller und der Meier.
So setzt man ne Besprechung an,
wo jeder etwas sagen kann.

Was darf man wirklich nicht vergessen?
Was gibt’s zu trinken und zu essen?
Was soll zur Feier man so singen?
Und wer will die Getränke bringen?
Denn so was will besprochen sein,
und jeder bringt dazu was ein.

Die Feier – die soll lustig sein,
nein sagt der Müller – niemals – nein
Und aufgeregt rührt sich der Meier,
ich stell mir vor ne stille Feier,
wo man sich auf das Fest einstimmt
und ernste Weihnachtslieder singt.

So traurig muss es doch nicht sein,
wirft aufgeregt der Huber ein.
Man muss zwar an den Anlass denken,
doch darf man ja auch fröhlich schenken,
weil fröhlich doch das Christkind lacht,
und dieses doch viel Freude macht.

Ganz wichtig ist es – nicht vergessen,
wir brauchen auch noch was zum essen,
und jeder wird dazu gefragt,
so ist das halt – wenn man so tagt.
Und wieder gibt es viele Fragen,
d´rum muss man wirklich lange tagen.

Das alles klappt zur Weihnachtsfeier,
das ist nicht einfach – sagt der Meier,
und so wird weiter fest getagt,
es wird geredet und gefragt.
Die Müdigkeit – die bringt die Wende,
und so kommt dann der Tagung Ende.

Heut ist der Tag der Weihnachtsfeier,
da steht der Müller und der Meier,
gekleidet dunkel und in Tracht,
dass man ´nen guten Eindruck macht
Der Vorstand fängt zu reden an,
das ist – was so ein Vorstand kann.

Er spricht von Frieden auf der Erde,
auf das ein jeder glücklich werde,
und spricht so alles was man sagt,
man hat ja vorher rumgefragt..
Nachdem die Rede ist zu Ende,
dann kommt der Weihnachtsfeier Wende.

Und feierlich hört man es singen,
von Glocken die ganz hell erklingen,
und auch das Lied – Oh Stille Nacht,
weil diese Lied doch Stimmung macht.
Danach ist Stille – und man schweigt,
ein Weihnachtsfilmchen wird gezeigt.

Und später isst man unverkrampft
Die Plätzerl – und der Glühwein dampft,
weil alle fröhlich feiern wollen,
bei Plätzerl, Kuchen und bei Stollen
Und fröhlich sagt der ernste Meier,
gar schön ist diese Weihnachtsfeier

Zusammen sitzt man ungezwungen,
die Weihnachtsfeier ist gelungen.
Und nächstes Jahr trifft man sich wieder,
und singt ganz ernst die gleichen Lieder.
Der Müller und der ernste Meier,
zusammen bei der Weihnachtsfeier.

Doch vorher gibt es viele Fragen
Das ist ein Grund – da muss man tagen,
was trinkt man – was gibt es zum Essen,
was darf man wirklich nicht vergessen
wie – wo – warum – und wann
Und alles fängt von vorne an.

Xaverl – Hirn einschalten

Xaverl: Früa hot ma gsagt. Mach an Nachbarn sei Zeig net hi. Heit is des nimma a so. Owa wia soin Kinda des lerna wen de Großn genau so hirnlos san. Da hauns des Zeig des obgschnittn hom ins besteite Feid eine. Do feids scho weit. Bei denen de des dam soit ma im Gartn einesteign und ois zammdatschn. Dann dadnsas vielleicht kapiern .

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Übersetzung: Früher sagte man. Achte den Besitz des Nachbarn. Heute ist das nicht mehr so. Aber wie sollen die Kinder das lernen, wenn die Erwachsenen genau so hirnlos handeln. Sie lagern die abgeschnittenen Zweige im bestellten Feld. Da ist man wirklich sprachlos. Bei diesen Personen, die so handeln, sollte man in den Garten steigen und alles niedertrampeln. Dann würden sie es vielleicht verstehen.

PS: Die Zweige wurden vor längerer Zeit vom städtischen Park, im Stadtteil Burgweinting, in das Feld geworfen und dort lagen sie bis vorgestern. Dann wurden sie abgeholt. Der Schnee hat den Schaden gnädig zugedeckt.

Xaverl – Der Ostereierweihnachtsba(u)m

Xaverl: Weihnachten kimmt. Ostern kimmt a. Wenn a net glei. Und de Gschäfta mechtn a Weihnachtszeig vakaffa, owa a scho ihre Ostereier. I hät do an Voaschlog. Den Ostereierweihnachtsbam. Des war sogar wos fir d´Pfingstochsn

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Übersetzung: Weihnachten naht. Ostern naht auch, wenn auch ein bisschen später. Und die Geschäfte möchten ihre Weihnachtsartikel verkaufen, aber auch schon ihre Ostereier. Ich hätte da einen Vorschlag. Den Ostereierweihnachtsbaum Der wäre sogar geeignet für die Pfingstochsen.

Heinz Vogl – Rechte und Pflichten – Schneeräumen etc


In Regensburg gibt es Straßen, die von den Anliegern selbst gereinigt und geräumt werden. Diese Regelungen stammen noch von früheren Eingemeindungen. Dadurch ersparen sich die Anwohner die Kehrkosten.
Nun gibt es manchmal Missverständnisse, wer, wie, wo und wann was zu räumen bzw. zu kehren hat. Ich habe mich nun informiert.

Im Internet findet man folgende Hilfen:

Die Verordnung über die Sicherung des Verkehrs auf Gehbahnen zur Winterzeit in der Stadt Regensburg (Sicherungsverordnung 3.1.2)
http://www.regensburg.de/stadtrecht/satzungen/3-1-2.shtml

Außerdem findet man auch noch die Satzung über die Straßenreinigung der Stadt (Straßenreinigungssatzung 19.3.1)
http://www.regensburg.de/stadtrecht/satzungen/19-3-1.shtml

Das Amt für Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Fuhrpark steht Ihnen aufgrund der z. Teil sehr unterschiedlich gelagerten Grundstücksverhältnisse im Stadtgebiet gerne beratend unter der Tel. Nr.: 0941/507-2707 bzw. 507-1702 zu Verfügung.

Heinz Vogl – Lärmbelastung der Kindergärten

Da sagt der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske doch folgendes:

Der hohe Lärmpegel in vielen Kindergärten ist laut einer repräsentativen Studie „gesundheitlicher Belastungsfaktor Nummer eins. Messungen hätten eine Lautstärke von bis zu 117 Dezibel ergeben. Das entspreche einem startenden Düsenflugzeug in 100 Metern Entfernung.

Das ist also für die dort Beschäftigten sehr gefährlich.
Und für die kleinen Kinder nicht?
Ist Lärm nicht für die ganz Kleinen noch schädlicher ?

Jetzt ist die allgemeine Meinung aber heute, dass Kinder schreien dürfen solange sie möchten. Auch wenn sie sich dabei um ihre Gesundheit bringen?

Eine Einschränkung in der Lautstärke stört die Entwicklung der Kinder. Keine Einschränkung des Lärms aber gefährdet ihre Gesundheit.

Bei den Großen ist das kein Problem. Mehr Geld für die Angestellten, wie der Bsirske fordert, löst das Problem.

Und bei den Kleinen. Mehr ???
 

Jetzt habts an Dreck im Schachterl (Das ist jetzt ein Problem) hat da der Xaverl gesagt.

Xaverl – Parken

Xaverl: In Rengschburg parkt ma am Bürgersteig und d´ Leit genga af da Strass. So is hoit seit ma an Führerschein in da Lotterie gwinna kann. 

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Übersetzung: In Regensburg parkt man am Bürgersteig und die Bürger gehen auf der Straße. So ist das seit man den Führerschein in der Lotterie gewinnen kann.

Xaverl – Bierpost

Xaverl: De Post stammt von Regnsburg. Des woaß ma.
Awa mir hom a a Biapost. Des wisst´s jetzt a.

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Übersetzung: Die Post stammt aus Regensburg. Das weiß man.
Aber wir haben auch eine Bierpost. Das wisst ihr jetzt auch.

… Der helle Wahnsinn

Xaverl: Ja hama jetza scho Kriag – Übersetzung: Ja sind wir jetzt schon im Krieg.

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Die Polizei ist gerüstet. Ein Fußballspiel ist angesagt.

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06.12.2008 Regensburg, Maxstraße 16.00 Uhr.

Das Bild sieht so friedlich aus. Das täuscht. Vor einigen Sekunden flogen hier Bierflaschen. Der Flaschenwerfer ist in der Gruppe. Passiert ist Gott sei Dank nichts.

Xaverl – Nikolaus

Xaverl: Der Niklo steckt de besen Leit in an Sock und nimmts mit. Der Heinz hot gsuacht wo de dann hi kema. Owa do derf ma net fotografiern. Drum hot der Enrico des so zeichnet wi eam der Heinz des beschriem hot.

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Übersetzung: Der Nikolaus steckt die bösen Leute in den Sack und nimmt sie mit. Der Heinz hat gesucht wo die Säcke verwahrt werden. Aber dort darf man nicht fotografieren. Darum hat der Enrico nach der Beschreibung vom Heinz eine Zeichnung erstellt.

Xaverl – Weihnachten naht.

Xaverl: Weihnachten kimt boid, hat der Lauerer gsogt. Weil in de Gschäft scho d´Ostereier zum kaffa san.

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Übersetzung: Weihnachten naht, hat der Lauerer (bayerisches Original) gesagt. Weil man in den Geschäften schon die Ostereier kaufen kann.

Gaspreiserhöhung

Ich bin sicher nicht der Einzige, der sich in den letzten Monaten und Jahren über die stetig steigenden Gaspreise ärgert. Natürlich ist Gas nicht das Einzige, was teurer geworden ist. Jedoch erscheinen mir die Erhöhungen auf diesem Gebiet besonders hoch. Seit ich in meine Wohnung gezogen bin, beziehe ich Gas von der REWAG. Natürlich habe ich unterdessen versucht Konkurrenzanbieter zu finden, bin aber nie auf Versorger gestoßen, die auch in meiner Region anbieten. Außerdem habe ich immer die Befürchtung, dass die Versorgung als solche nicht äquivalent zu denen der regionale Einspeiser ist.

Über Informationen zu diesem Thema oder eigene Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.