Archiv für den Monat: März 2009

Xaverl – Mehdorn geht

Xaverl: Des wars. Schuid war er nirgends, weil des de ganz Andern warn. Wia soi a so a Schef a wissen wos in seina Firma ois so los is.

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Übersetzung: Abschied. Er war zwar unschuldig, weil das irgendwelche böse Angestellten waren. Wie soll ein Chef auch wissen was seine Leute in seiner Firma so alles machen.

Xaverl – Der Mehdorn und sein Rücktritt

Xaverl: Da Mehdorn, oder seine Leit, de hom ehre Leit ausspioniert. Und drum soi er geh, der Mehdorn. Owa unser Kanzlerin hoit zu eam. Des vastenga vui net. I scho. Do wo´s herkimmt war des normal und drum denkt sas si des ko net so schlimm sa.

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Übersetzung: Der Mehdorn, oder seine Angestellten, haben das Personal ausspioniert. Und darum soll er zurücktreten, der Mehdorn. Aber unsere Kanzlerin hält ihm die Treue. Das ist für viele unverständlich. Ich kann das schon nachvollziehen. Da wo sie herkommt war dieses ganz normal, und darum denkt sie, dass dies nicht so schlimm sein kann.

Heinz Vogl – So ist das heute

Da braucht man ein Dichtungsband. Man geht in den Baumarkt. Dort stellt man fest. Das breite Dichtungsband ist aus. Das schmale Dichtungsband auch. Es gibt nur ein Gesamtpaket mit Hanf, Hanfdichtungsschmiere und 2 Dichtungsbänder. Und was stellt man zu Hause fest. Beide Spulen des Dichtungsbandes sind nicht einmal halb voll.

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Heinz Vogl – Denkmalschutz? – Das Salettl in Kumpfmühl

Am 27. Mai 2008 berichtete die MZ 

Alles nur ein leeres Wahl-Versprechen?

Die Organisatoren des Kumpfmühler Stadtteiljubiläums, die kürzlich den Zwischenstand ihrer Planungen bekannt gaben, hatten ursprünglich darauf spekuliert, das Kleinod aus dem 18. Jahrhundert würde rechtzeitig aus dem Dornröschenschlaf erweckt werden und für die 1000-Jahr-Feier in neuem Glanze erstrahlen. Denn schließlich hatte kein Geringerer als OB Hans Schaidinger im November 2007 eine zeitnahe Sanierung in Aussicht gestellt. Wenige Monate zuvor war anlässlich der Öffnung des Bürgerheimparks für die Allgemeinheit ein Nutzungsvorschlag präsentiert worden: Aus dem Salettl soll ein Betriebsgebäude für das Gartenamt werden.

Bei einer Besichtigung des Objekts raubte Planungsreferentin Christine Schimpfermann dem Festkomitee um Hubert Wartner dann aber schnell jede Hoffnung, dass das Projekt bis zu den Fest-Höhepunkten abgeschlossen sein könnte. Zu groß ist offenbar der Sanierungsaufwand, zu hoch seien die Kosten, als dass die Maßnahmen so nebenbei geschultert werden könnten.

Wartner und Co nahmen’s zur Kenntnis und versuchen nun, aus der Not eine Tugend zu machen. Wenigstens als Kulisse kann das Salettl ja doch herhalten. Kritik daran, dass das Wahl-Versprechen nun doch nicht so rasch eingelöst wird, äußerten sie nicht. Dafür hielten andere Kumpfmühler, die die MZ mit dem Thema konfrontierte, mit ihrer Enttäuschung nicht hinterm Berg.

Dr. Hermann Reidel etwa hält die Kosten für ein Scheinargument. „Geld müsste da sein, es ist nur die Frage, wie man es verteilt.“ Letztlich hänge die Sanierung des Salettls „vom politischen Willen“ ab. Dem Kunsthistoriker Reidel fehlt jedes Verständnis dafür, dass das Objekt, bei dem es sich um eines der ältesten Gebäude im gesamten Stadtteil handelt, über viele Jahre hinweg vernachlässigt wurde; dies sei für das „Welterbe“ unwürdig.

… und so schaut das Salettl heute aus:

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Xaverl – Fachleid (Fachleute)

Am 17. März in der MZ gefunden.

Xaverl: Do sigt mas wieda wea vom Bau wos vasteht. S´ Bauministerium anscheinend ned so vui.

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Übersetzung. Hier sieht man wieder wo die Fachleute vom Bau sitzen. Im Bauministerium anscheinend nicht.

  

Heinz Vogl – Der Erlkönig

Wer kennt das heute noch ?

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…..
Mein Sohn was birgst du so bang dein Gesicht ?
Siehts, Vater, du den Erlkönig nicht ?
Den Erlkönig mit ….

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Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort,
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort ?
Mein Sohn, mein Sohn …

(Der Erlkönig von Johann Wolfgang Goethe)

Xaverl – Vorschlag – Vorrichtung für Bildschirmfreaks

Xaverl: A so a richtiger Buidschirmsüchtling hod bloß a Freid an der Stod
wenn er durch so an Rahmen durcheschaun ko. Drum soid ma so wos afstäin.

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Übersetzung: Ein echter Bildschirmfreak kann die Schönheit der Stadt nur genießen wenn er sie durch die passende Umrahmung betrachten kann. Darum sollte man die gezeigten Hilfsmittel aufstellen.

Enrico Uccello – Ulla Schmidt


Ist diese Dame jetzt Bundesministerin für oder gegen die Gesundheit. ???
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Xaverl: Deitschland hod Probleme. Des is scho schlimm. Und jetza homa no Schwierigkeitn mid unsere Doktern. Danke Frau Ministerin Schmidt.

Übersetzung: Deutschland hat Probleme. Das ist schon schlimm. Und jetzt haben wir auch noch Schwierigkeiten mit unseren Ärzten. Danke Frau Ministerin Schmidt.

Heinz Vogl – Enricos Alptraum

Heute stand es in der MZ.

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Xaverl: Sche soins sa und d´Sunna scheint durche. Des glabts doch säiba net. Wuid sans. 

Übersetzung: Schön sind sie (die Windräder) und die Sonne scheint durch. (ohne Schatten zu werfen) Das glaubt sie doch selbst nicht. Wild (bayerischer Ausdruck für hässlich) sind sie.

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Enricos Albtraum (Enrico Uccello)