Archiv für den Monat: Mai 2009

Europawahl

Xaverl: Do homs alle Angst dass zweng Leid zum wäin genga. Ja wos kenna mia scho wäin. Oa Kreizl derf ma sched macha. Und mit den oana Kreizl san ma dann einverstandn mit der ganzn Herd de do steht. I hob do scho a Problem. I mecht a Person wäin und net de ganze Herd. Owa ausstreicha is a net erlaubt. Und trotdem wäi i. Dann derf i hernach a schimpfa.

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Übersetzung: Die Befürchtung geht um, dass zu wenig Leute zur Europawahl gehen. Ja welche Auswahl haben wir denn. Ein Kreuz dürfen wir nur machen. Und mit diesem Kreuz sind wir einverstanden mit allen aufgeführten Personen. Ich habe da schon ein Problem. Ich möchte selbst eine Person wählen und nicht den ganzen Rest mit. Aber ausstreichen darf man auch nicht. Und trotzdem gehe ich zur Wahl. Dann darf ich hernach auch kritisieren.

Europawahl – Hohlmeier kämpft für die Franken

Xaverl. Jetza hom de Oberbayern de Frankn a Weiberts für d Europawahl gschickt. De Pauli is ja zu de Andern ganga. De Frankn hom jetz a bekannts Wei und de Oberbayern homs weida. Passt scho.

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Übersetzung: Jetzt haben die Oberbayern den Franken eine Frau für die Europawahl geschickt. Die Pauli ist ja zu der Konkurrenz gegangen. Die Franken haben nun eine bekannte Dame und die Oberbayern sind sie los. Perfekt.

Enrico Uccello – Xaverls Traum

Xaverl: Dramt hod ma. Do bin i mit meine Spezl in der Frankenstraß gstandn und mir hom des schene Haus in da Drehergass bewundat. Af oamoi san a Hafa braun ozonge Monna kuma, varo a gloas Mannderl mit an so komischn kloana Schurrbart. De Fassad de is total entartet, hod a gschrian der Kloane, des muss weg. Dann san de Monna afs Haus affe gstign und hom a braune Farb owalafa lassn bis des ganze Haus ganz braun war. Und dann hod der kloane Mo de rechte Hend hochgrissn …. und i bin vor Schreck afgwacht. So a Zeig ko ma scho drama. 

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Übersetzung: Ich träumte. Ich stand mit meinen Freunden in der Frankenstraße und wir bewunderten das Haus in der Drehergasse. Plötzlich erschienen eine Menge braun gekleideter Männer. Davor ging eine kleiner Mann mit einem komischen kleinen Schnurrbart. Diese Fassade ist total entartet, schrie der kleine Mann, die muss weg. Dann sind die Männer auf das Haus gestiegen und ließen von oben braune Farbe herunterlaufen, bis das ganze Haus braun war. Und dann riss der kleine Mann die rechte Hand hoch …. Da bin ich vor Schreck erwacht. Was man alles so träumt.

Rettet die Kunst

Hallo Blogger und Fans der freien Kunst.

In Regensburg will die Stadt (ich habe bereits an alle drei Bürgermeister ein E-Mail geschickt und angefragt wer da letztendlich zuständig und verantwortlich ist) den Besitzer zwingen die Fassade dieses wunderbaren Hauses in der Drehergasse / Frankenstraße übermalen zu lassen. Ich war an Ort und Stelle und wurde beim Fotografieren laufend angesprochen. Die Bürger fanden die Fassade toll und waren total begeistert.  Hier  eine Gegenüberstellung: FRÜHER UND HEUTE 

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Wir berichten weiter und bringen Fotos

Die MZ berichtete

Vorabinformation: Das Haus steht nicht in der historíschen Altstadt von Regensburg, sondern in einem nicht gerade optisch schönen Viertel.

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Da lässt sich doch ein Regensburger dazu hinreißen eine Attraktion für die Stadt zu schaffen und schon wiehert der Amtsschimmel. Die Fasade passt der Obrigkeit nicht. Viele Regensburger Bürger kämpfen für das Haus. Aber was Kunst ist möchte die Stadt schon selbst bestimmen. Ich werde weiter berichten und Bilder bringen.

Neues von Amaro Ameise.

 

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Jeder hat am Petersweg schon die Werke von Amaro Ameise bewundert.  Und im Blog habe ich mehrfach über seine Werke berichtet. Aber wie sieht dieser Künstler aus. Für das regensburg-blog.de durfte ich ihn fotografieren. Das ist er wie er leibt und lebt.

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Siehe auch Beiträge vom 7. Juni 2008, 9. März 2009 und 13. April 2009

Es wurde gewählt.

Xaverl: Jetza homan unsern Bundespräsidenten. Wäihn homan net derfa. Des muaß so sei weil mia vielleicht net den Richtign gwäiht hättn. Do hom mir unsere Großkopfertn und de denkan für uns.

Bei da Europawahl do deaf ma wäihn. Do ken ma nix afawatn und wenn’s um wos geht dann homa wieda unsre Großkopferten. De machans dann scho.

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Übersetzung: Nun wissen wir wer unser neuer Bundespräsident ist. Wählen durften wir ihn nicht. Das liegt daran, sagen die Fachleute, weil wir vielleicht nicht den Richtigen gewählt hätten. Dafür haben wir unsere Fachleute die uns das Denken abnehmen.

Bei der Europawahl dürfen wir wählen. Da sind die wichtigen Themen nicht dabei. Wenn dann Entscheidendes passiert, dann haben wir wieder unsere Fachleute die uns das Denken abnehmen.

Echter Steinpilz


Wir kennen alle die köstlichen Steinpilze. Der Name ist aber total falsch. Die Pilze sind nie aus Stein.
  

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Nie …. .
das ist nicht ganz richtig. Ich habe einen echten steinernen Steinpilz gefunden.

VERKAUF REDUZIERT

SALE REDUZIERT

Das kann man bei uns überall lesen. Nun wenn der VERKAUF immer und immer wieder reduziert wird …. –  dann ist die logische Folgerung.

NO SALE 

So kann man sich selbst kaputt werben.

Enrico Uccello – Rieger ging – Gugau kam.

Xaverl: Da Gugau is mit 77 Stimmen in Rengsburg neier CSU-Haiptling woarn. Guad is des scho, weil er goa koa richtiga Schwoaza is. Der echte Schwoaze da Tahedl der hod valoarn. Dem homs blos 49 Stimmen gem. So is des hoid bei uns in  Regensburg.

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Übersetzung: Der Stadtrat Armin Gugau wurde mit 77 Stimmen zum Kreisvorsitzenden der Regensburger CSU gewählt. Interessant ist, dass dieser Mann kein Mitglied der CSU-Fraktion ist. Sein Gegenkanditat Erich Tahedl – ein ordentliches Mitglied der CSU Fraktion – verlor. Er bekam nur 49 Stimmen. So ist das halt in Regensburg.

Erstes, echtes Magic Dinner in Regensburg

Am Freitag, den 5. Juni 2009 findet im Prüfeninger Schlossgarten der erste, echte Magic-Dinner-Event statt.

8 Magier/innen verzaubern Sie an Ihrem Tisch und unterhalten Sie einen Abend lang, während Sie ein hervorragendes 4-Gänge-Menue genießen.

Sektempfang

Walking Act

4-Gänge-Menue

8 Künstler/innen

Showeinlage

29 € / Person

Karten nur im Vorverkauf direkt im Prüfeninger Schlossgarten

Infos unter www.simply-magic.de

Henry Bird – 10 Jahre CIG (Computer Internet Gruppe)

Die CIG im Treffpunkt Seniorenbüro feierte ihr 10-jähriges Bestehen. Die Presse war auch zahlreich erschienen.

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Xaverl: Immer wern de Großkopfertn fotografiert. De Presseleit fotagrafiern wia wuid. Owa säiba werns nia fotografiert. Des howe anders gmacht. Schauts as o. Des sans. Jetza kennts as. Und wenn ihr net fotografiert wern woits ducks eich. Des wars. S andere steht in der Zeitung. 

Übersetzung: Immer wird nur die Prominenz fotografiert. Die Presseleute fotografieren ununterbrochen. Aber selbst werden sie nie abgelichtet. Dieses habe ich abgeändert. Schaut auf die Fotos. Das sind die Fotografen. Und wenn ihr nicht fotografiert werden wollt dann duckt euch. Das war’s. Die Informationen stehen in der Zeitung. 

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Übrigens: Die Illustrierte BESTE JAHRE ist kostenlos im Seniorenbüro und im Mehrgenerationenhaus zu erhalten.

Arme Welle – gefährliche Kunst

Zuerst wurde das begehbare Kunstwerk von B. Hellerbrand und S. Baumgartner im Herzogspark gezeigt (Foto unten). Im Dezember wurde es dann im Stadtpark aufgestellt. Da Kinder die Welle als Sportgerät nutzten entsprach es nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen und wurde jetzt zur Uni umgesiedelt. (Bericht MZ)

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Xaverl: Boid schittns Doana zua wei do a scho welche einegfoin san. Owa d Awat vabietns net, obwoi do am meisten passiert. Hoffentlich dastessts se net a Student, sonst wird’s wieda umgstäit. 

Übersetzung: Demnächst wird die Donau zugeschüttet, weil bereits einige hineingefallen sind. Aber die Arbeit wird nicht verboten, obwohl dabei die meisten Unfälle passieren. Hoffentlich verletzt sich kein Student, sonst wird die Welle wieder umgestellt.

  

Gewalt ???

Noch nie gab es so viele Fachleute die der Gewalt den Kampf ansagen. Aber auch noch nie gab es so viel Gewalt. Ich muss da immer  an die Verkäufer von Virenscannern denken, die erst einen Virus installieren und dann das passende Gegenmittel dazu verkaufen.

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Wenn Leute wie Frau Schwan und Herr Sommer immer wieder betonen, dass es soziale Aufstände geben wird, so werden diese auch kommen.

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In Berlin und Hamburg ist es in der Nacht zum Sonnabend zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Berlins Innensenator Körting zog am Tag danach eine pessimistische Bilanz. Die Zahl der Verletzten wie auch der Festgenommenen habe sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Bis tief in die Nacht flammten immer wieder Randale auf. Einige Straßen der Hauptstadt boten ein Bild der Verwüstung.

Enrico Uccello – Die Deutschen Bundespräsidenten

Xaverl: Im Mai wäihn de Großkopferten unsern hechsten Großkopfertn. Wäihn derfan mian ja net. Owa ohschaun derfman scho. Do sans alle seit 45. Und weil mia Kloana a net direkt hiekema, zum fotografiern, hods da Enrico zeichnet. Sogst säiba sans a so net schena?

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Übersetzung: Im Mai wählen die Privilegierten unser Oberhaupt. Die Wahl dieser Person ist uns ja nicht erlaubt. Aber wir dürfen sie betrachten. Da sind sie alle, die seit 1945 das Amt inne hatten. Und weil wir Kleinen auch nicht so nahe an die Herrn herankommen um sie zu fotografieren, hat sie der Enrico gezeichnet. Entscheidet selbst. Sind sie so nicht schöner?  

Bundespräsidentenwahl

Die nächste Wahl unser/er/es Bundespräsident/in/en findet am 23. Mai 2009 statt.

Xaverl: Mir derfa do net mitwähln weil mir koa Großkopferte net san. I hob im Internet und im Grundgsetz nochegschaut und jetza woas i a worum.

Übersetzung: Wir dürfen da aber nicht mitwählen weil wir keine Auserwählten sind. Ich habe mich im Internet und im Grundgesetz schlau gemacht und nun bin ich aufgeklärt.

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Im Grundgesetz Artikel 54/1 steht: Der Bundespräsident wird ohne Aussprache von der Bundesversammlung gewählt.

Wikipedia beschreibt die Demokratie wie folgt: Zunächst bezeichnete man Demokratie im antiken Griechenland als die direkte Volksherrschaft. Unter Volk verstand man unter damaliger Auffassung einen sehr eng gefassten Begriff, der nur einer bestimmten Gruppe von Bürgern politische Partizipationsrechte einräumte.

Folgerung:

Xaverl: Des is heit a no a so. Und weil mia koane Großkopfertn net san derfa mia a net wäihn. De Großkopfertn san de Bundesversammlung. Habts as kapiert?

Übersetzung: Da hat sich nicht viel geändert. Und weil wir kleinen Bürger aber nicht zur bestimmten, auserwählten Gruppe von Bürgern gehören, dürfen wir auch nicht mitwählen. Diese auserwählte Gruppe nennt sich heute Bundesversammlung. Ist die Erklärung vollständig?

Heinz Vogl: Man kann natürlich diese Erklärung anzweifeln. Aber unser Wahlrecht ist wirklich sehr beschränkt.

  • Den Bundestag dürfen wir nur aus einer uns vorgelegten Auswahl (Wahlliste) wählen. Grundgesetz Artikel 38
  • Den Bundeskanzler dürfen wir nicht wählen. Die Wahl erfolgt durch den Bundestag. Grundgesetz Artikel 63
  • Den Bundespräsidenten dürfen wir auch nicht wählen. Die Wahl erfolgt durch die Bundesversammlung. Grundgesetz Artikel 54

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Das Konjunkturprogramm für die Baubranche.

Xaverl: De Bäd Bänks san a guade Idee. Do huift ma de Baubarraba. Und de Bankn kost s a nix wei des de ganz andern zoin.

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Übersetzung: Die Bad Banks sind eine gut Idee. So kann man der Baubranche zu neuen Aufträgen verhelfen. Und die Banken werden auch nicht belastet weil das ja die .??? bezahlen.