Archiv für den Monat: August 2009

Termine im TSR (Treffpunkt Seniorenbüro Regensburg)

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Herbstwandern an der Sonnenseite der Alpen im schönen Salzburger Land vom 4.10. – 11.10.2009
Angesprochen sind Wanderfreunde, die gesellige Kleingruppen mögen. Für die Wanderungen unterhalb der 2000m Grenze sind Trittsicherheit und Ausdauer für 3 – 4 Stunden erforderlich.
Wir fahren im Kleinbus.(max. 8 Personen) Unterkunft: Pension Häuserl im Wald/Maria Pfarr. Kosten: Ü mit HP im EZ ca € 48.-Tag + Fahrtkosten. Reiseleiter und Wanderführer Dieter Nikol .Meldeschluss: 15.9.2009
Anmeldung :Treffpunkt Seniorenbüro,
Montag und Donnerstag von 9 – 12 Uhr – Tel. Nr. 0941 / 507-5540

Montag 12. Oktober von 10.00 bis 11.30 Uhr
Yoga für 50 Plus
Lebensqualität durch Yoga bis ins hohe Alter. Niemand ist zu alt für einen ersten Schritt auf dem Yoga-Weg. Viele Menschen würden gerne die anerkannt, gesundheitsfördernden Übungen des Yoga erlernen, finden oft aber keinen für sie geeigneten Einstieg.
Das Angebot des Treffpunkt Seniorenbüro ist speziell auf die Bedürfnisse der Generation 50 Plus abgestimmt. Alle Übungen werden ausführlich angeleitet und bieten auch Menschen ohne Vorkenntnisse ideale Voraussetzungen, sich Yoga zu erschließen. Die Übungen sind sanft und nicht besonders anstrengend und eignen sich bei verspannten Schultern und steifen Hüften. Geistige Übungen zur Entwicklung von Konzentration, innerer Stärke und seelischer Harmonie unterstützen Sie in Ihrer Entfaltung.
Start: Montag 12. Oktober von 10.00 bis 11.30 Uhr und zehn weitere Montage im Mehrgenerationenhaus, Ostengasse 29, Gymnastikraum.
Anmeldung Treffpunkt Seniorenbüro Montag und Donnerstag vom 9.00 bis 12.00 Uhr unter Tel. Nr. 0941 / 507-5540

Mehr ist nicht immer mehr

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Xaverl: Mei Lehra hod ma in Rechnen an Kas vazäit. Der hod imma gsagt wenn de Zahl gressa is, dann is a mehra. Wer nach da Wahl de gressa Prozentzahl hod der hod a gwunna. Wenn i in Fernseha eine schau, dann hehr i genau des Gegnteil. De Schwoazn hom de meistn Prozent kriagt und hom valorn. Rechnad ma heid vielleicht doch anders?

Übersetzung: Mein Lehrer hat mir beim Rechnen nur Unsinn erzählt. Der sagte immer: Wenn eine Zahl höher ist, dann ist das auch mehr. Wer nach der Wahl die höchste Prozentzahl erreicht hat ist auch der Sieger. Wenn ich allerdings die Fernsehkommentare höre , dann höre ich das Gegenteil. Die CDU hat in allen Ländern die höchste Prozentzahl erreicht und hat darum  verloren. Rechnet man heute vielleicht anders?

Das Ende der Glühbirne

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Xaverl: I bin da greßte Stromspara denns gibt. I spo Strom wos geht und hob wenn i oiss zamgrechad, wos de mir mit ihrm neua Zeig vasprocha hom, im Johr 677.- Euro gspard. Weil mei Stromrechnung vertn 645.- Euro war, miassad i am End 32.- Euro aussakriagn.

Und da Rentnkass häifa de neia Birn a – weils gifte san. De Oidn foid efta wos owe und des Gift huift dann dass ……………


Übersetzung: Ich bin der größte Stromsparer der Welt. Ich spare Strom wo es nur möglich ist und erspare mir, nach den Angaben der Gerätehersteller durch die neuen Geräte, im Jahr 677.- Euro. Weil meine Stromrechnung im Vorjahr 645.- Euro betrug müssen mir die Stromverkäufer am Jahresende 32.- Euro auszahlen.

Und die Rentenkasse wird durch die neuen Birnen auch entlastet  Ältere Leute lassen öfter was fallen und das Gift hilft dann dass ………..

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Donauüberquerung ohne Störung des Stadtbildes

Vorschlag für eine Luftfähre über die Donau

Die Diskussion über die Brücken- oder Tunnellösungen auf der West- oder Osttrasse führt zwangsläufig dazu, dass die Bürgermeinung die eine oder andere Lösung ablehnt und die Verwaltung eine unbedingt durchsetzen möchte.

Durch die Notwendigkeit Brücken oder Tunnel hochwasserfrei zu halten, werden die dafür eingesetzten Brücken- oder Tunnellösungen zu riesigen Ungetümen mit Rampen, die das Stadtbild auf jeden Fall stören würden.

Eine weitere Einschränkung erfährt der Planer durch die Vorgabe die Brücke – Tunnel nur für Busse zu konzipieren.

Alle Vorschläge haben eines gemeinsam: Sie orientieren sich ausschließlich an der Aufgabenstellung: Ersatz für die Benutzung der Steinernen Brücke zu schaffen. Dabei wird jede andere Möglichkeit der Flußüberquerung nicht angedacht. Weder das Problem mit Hilfe einer Fähre zu lösen, noch die Busse irgendwie anders über das Wasser zu bringen, unter der Berücksichtigung das es nicht zu einer Beeinträchtigung des Stadtbildes kommt.

Hier kommt nun eine Problemlösung in Frage die

1. Preiswerter als jede Brücken- oder Tunnellösung ist.

2. Bereits in ähnlicher Form allerdings bislang für andere Zwecke erstellt wird.

Bei meiner Suche im Internet bin ich auf die nachfolgende Seite der Firma Doppelmayer gestossen, die der Welt größter Hersteller von Seilbahnen jeder Art ist. Auf Anfrage bei Doppelmayer, ob man schon mal eine Seilbahn zum Transport von Bussen gebaut hätte, bekam ich zur Antwort: Bislang noch nicht, aber das ist kein Problem.

Seilbahnen

Doppelmayr Materialseilbahnen werden weltweit für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche verwendet. Je nach Anforderungen wird das optimale Seilbahnsystem gewählt und perfekt auf die Kundenbedürfnisse angepasst.

Einsatzbereiche:

  • Einzellasten bis 40 t

  • Förderleistung bis 1.500 t/h

  • Förderneigung bis 45°

  • Spannfelder bis zu 1.500 m

  • schwieriges Gelände

  • Fördersektionen bis zu 10 km

  • Personenbeförderung

Es wäre jetzt nur noch eine Anfrage über eine Organisation nötig, die die Ausschreibungsunterlagen für diese Vorhaben hat.

Vielleicht noch ein Satz zum Schluss: Die Einmaligkeit dieser Fähre wäre sicherlich für alle ein zusätzlicher Grund nach Regensburg zu kommen.

Heinz Vogl – D´Stanglhupfer

Da rührte sich gestern was am Boxerplatz. D´Stanglhupfer, Entschuldigung die Agilitysportler waren wieder aktiv. Da hüpften und balancierten die Hunde, krochen durch Röhren, waren folgsam oder nicht so ganz. Aber lustig war´s allemal. Und die Frauchen mussten mitrennen und schreien. Ab und zu sah man auch einen Mann als Hundeführer- aber nur sehr sehr selten.

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Termin – Dienstag 1. Sept. 2009

Wandern mit dem Regensburger Verkehrsverbund

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Der Treffpunkt Seniorenbüro startet eine neue Wandergruppe „Wandern mit dem RVV“ bei Sonne, Regen, Schnee und Wind“.

Jeden Dienstagvormittag treffen sich Wanderbegeisterte entweder am Bahnhof oder an Bushaltestellen um Wanderungen mit dem RVV in die nähere Umgebung zu unternehmen. Gehzeit zwischen drei und fünf Stunden).

Start ist am Dienstag, den 1. September 09. Treffpunkt ist in der Bahnhofshalle um 9.25 Uhr.

Die Wanderung geht von Bad Abbach (Bhf) über Poikam am Donaudamm entlang nach Lohstadt. Einkehr im Gasthof Perzl, dann bis Sinzing (Bhf), dann Heimfahrt.

Das September und Oktoberprogramm liegt im Treffpunkt Seniorenbüro, Kumpfmühlerstr.52a, im Mehrgenerationenhaus, Ostengasse 29 sowie in den Bürgerbüros aus.

Termin 19.09.2009 – Fahrtraining für Senioren

Die Verkehrswacht und der Treffpunkt Seniorenbüro der Stadt Regensburg bieten ein Fahrtraining für Senioren an. Treff für die Gemeinschaftsaktion ist am Samstag, den 19. September um 8.30 Uhr mit eigenem Auto am Omnibusdepot an der Bajuwarenstraße(Nähe Metro). Die Veranstaltung endet gegen 13.30 Uhr.

Fahrlehrer zeigen, wie man richtig bremst und ausweicht, rückwärts einparkt – die Fahrer sollen die Grenzen ihres eigenen Fahrzeuges erfahren. In einem theoretischen Teil werden die neuen Vorschriften der Straßenverkehrsordnungvorgestellt.

Anmeldung:Treffpunkt Seniorenbüro, Kumpfmühler Str. 52a,
Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr unter der Tel.Nr. 0941/507-5540.

Termin 1.9.2009 – Kunstgespräche mit Dr. H. Cersovsky

Faszination „van Gogh“

Am Dienstag, 1. September v. 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr können Sie im Mehrgenerationenhaus in der Ostengasse 29 im Rahmen der Kunstgespräche über van Gogh, Leben und Bilder eines gläubigen Menschen diskutieren.Grundlage für das Gespräch ist das Buch aus dem Taschenbuchverlag Ingo Walter, Vincent van Gogh – € 7,99. Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme kostenlos.

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siehe auch:
Heinz Vogl – Kunstgespräche
Heinz Vogl – Nachtrag zu den Kunstgesprächen

Hundefreunde – Samstag 29. August Agilitytournier

Am Samstag treffen sich am Boxerplatz die Hundefreunde zum Stanglhupferwettbewerb. Offiziell nennt sich die Sportart Agility weil man heute meint in Englisch klingt das besser. Der Hund zeigt auch keinen Gehorsam mehr, sondern nur noch Obedience.

Aber interessant ist das Zuschauen allemal wenn die Hunde durch Röhren rennen, über Schaukeln balancieren und über Hürden (bay Stangl) hüpfen.

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Weitere Infos über diesen Sport, Anfahrtsplan etc  siehe frühere Berichte:

Heinz Vogl – Großes Agilityturnier in Regensburg
Heinz Vogl – Agility – Stanglhupfer am Regensburger Boxerplatz
Xaverl – … bei den Stanglhupfern

Heinz Vogl – Hundesport

Gut erzogene Hunde machen Freude. Um dies zu erreichen geht man in einen Hundeverein. Und da jeder der Beste sein will entwickelte sich daraus ein Sport.   

Der Hundeführer gibt Anweisungen und der Hund soll diese auch befolgen. Früher waren die Hundeführer meistens männlich. Heute haben die Damen (wie fast überall) die Herren bereits überholt.

Wie diese Übungen auszuführen sind hat Enrico Uccello hier skizziert. Leider versteht der Enrico gar nichts von diesem Sport und hat die Akteure verwechselt. Er behauptet dies sei so richtig, weil er bei Spaziergängen immer wieder beobachtet wie die Hunde ihren Frauchen durch die Gegend ziehen. Da, so sagte er wörtlich, ist immer klar zu erkennen, dass der Hund die Anweisungen gibt.

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Und wie bei jedem Sport gibt es Regeln. Für Nichthundesportler hier eine kurze Zusammenfassung.

  • FUSS: Der Hund muss auf Anweisung links neben seiner Hundeführerin gehen und laufen. Beim Anhalten muss er sich sofort hinsetzen.

  • SITZ: Unter der Bewegung muss der Hund auf Anweisung sitzen bleiben. Er wird von der Hundeführerin abgeholt.

  • PLATZ: Unter der Bewegung muss der Hund auf Anweisung sich hinlegen. Er wird von der Hundeführerin gerufen.

  • BRING: Auf Anweisung muss ein Apportierholz gebracht werden.

  • HOPP-BRING: Auf Anweisung muss ein Apportierholz gebracht werden. Dabei muss der Hund über eine Hürde springen.

  • VORAUS: Auf Anweisung muss der Hund von der Hundeführerin weglaufen und sich auf Anweisung hinlegen

  • ABLEGEN: Der Hund muss während ein anderer Hund vorgeführt wird alleine liegen bleiben.

  • PUNKTEVERGABE: Die Leistungen werden nach einem Punktesystem beurteilt.

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Rundgang um das römische Castra Regina

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Das Foto zeigt auch noch Stadtmauern des Mittelalters (6)

Noch heute kann man das römische Castra Regina umrunden und die alten Mauern bestaunen. Der Plan zeigt die Straßen um das Römerlager (grau), die Orte wo die Tore lagen (A,B,C,D) und die Orte wo noch heute Reste der Römermauern (rot)  zu sehen sind.

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Wahlversprechen

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Xaverl: Do hod a Recht, da Münte. Versprecha muass ma des scho. Mitm hoitn is des dann … Owa dann is d Wahl ja scho voabei.

Übersetzung: Da hat Müntefering recht. Versprechen muss man das schon. Mit der Einhaltung aber … Aber dann ist die Wahl ja schon gelaufen.

Wie sagte er: Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair!

Subventionen unserer Landwirte

Xaverl: Da songs imma de Bauern kriang so vui Puiva. Ois iwatriem. Davo kannst da ned amoi an Düsenjet kafa.

Übersetzung: Da wird immer wieder behauptet die Landwirte bekommen so hohe Subventionen. Das ist eine gewaltige Übertreibung. Davon könnte man sich nicht einmal einen Düsenjet kaufen.

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Xaverl: Und de kloana Bauern? De braucha nix. De san s sporn gweht.

Übersetzung: Und die kleinen Bauern? Die brauchen nichts. Die sind gewohnt zu sparen.

Selbstbildnis

Xaverl: Sagt da Schore. Warum duast koa Buidl von dir eine ins Internet? Traust da net? Warum net howe gsagt. Do segts me glei dreimoi.

Übersetzung: Sagt der Georg. Warum stellst du kein Foto von dir ins Netz. Wagst du es nicht. Warum nicht sagte ich. Da seht ihr mich gleich dreimal.

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Die Aufnahmen entstanden beim Oldtimertreffen –  siehe: Oldtimer warten auf die Classic Rallye 

Enrico Uccello – Ex-Conti-Chef Karl-Thomas Neumann

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Xaverl: 7,4 Millionen griagt da Neumann, weil a geh hod miassn. Und dabei woit er gor ned. Owa de Schaefflerin hod hoid zu vui Puiva. Sonst dads as ned so aussehaun. Und mia soin dann der …***… no unsa Steiergäid gebm.

Übersetzung: 7,4 Millionen bekommt der Neumann weil er seinen Abschied nehmen musste. Und dabei wollte er gar nicht zurücktreten. Aber die Frau Schaeffler hat zu viel Geld. Sonst würde sie die Millionen nicht so verschleudern. Und wir sollen dann der …***… mit unserem Steuergeld helfen.

*** Dieses Wort sollte man nie gebrauchen und wurde daher weggelassen.

So kann man das auch deuten (4)

Xaverl: Wennst de druckt und du net geh kannst, dann muasst den Kaffee safa. Des huift. Dann kannst geh.

Übersetzung: Bei Schwierigkeiten mit dem Stuhlgang, wenn man nicht aufs  …. gehen kann,  kann dieser Kaffee Linderung bringen. Dann kann man aufs …. gehen.

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Diese Serie wird fortgesetzt

Bayerische Viechereien

Xaverl: A Goaß ist ned unbedingt a Viech. A Rehgoaß is bei uns a a Schwammmerl.

Übersetzung: Eine Goaß (= Geiß = Ziege) ist nicht unbedingt ein Tier. Eine Rehgoaß ( Rehgeiß = weibliches Reh) ist in Bayern auch ein Pilz.

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weitere Bezeichnungen: Reherl, Rehling, Eierschwammerl, Pfifferling

Enrico Uccello – Claudia Roth

Claudia Roth war in Regenburg.

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Xaverl: D´ Regierung wechsln glangt ihr ned. De wui ganz was anders. Owa wos? Da kannt eahm direkt Angst wern. Und wia s scho schaut.

Übersetzung: Der Regierungswechsel reicht ihr nicht. Sie will was anderes. Aber was? Da könnte man fast Angst bekommen. Und wie sie schon schaut.

Verfassungsschutz – Rangliste der Straftaten

Da kämpfen  die Rechtesextremisten und die Linksextremisten wer mehr Straftaten begeht. Aber der Vorsprung der Linken ist uneinholbar. Die Rechten schwächeln und fallen zurück. Die Linken steigern sich. 2007 waren die Rechten noch an der Spitze.

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Ausschnitt aus der Mittelbay. Zeitung Regensburg

Enrico Uccello – Vera Lengsfeld im Einsatz

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Xaverl: Do legst de nieda. Do hods doch a Berlina CDU-Kandidatin gschafft, dass bei uns in da Zeitung steht. Sie hod einfach eigsetzt wos hod und ganz Deitschland durchananda brocht. Nehmts as als Gaude. Sie hod doch sched ihr Hoiz vor der Hüttn zoagt und ned ihrn Orsch. Wenn s a Dirndl drong hed schauats no fescha aus.

Übersetzung: Bayerischer Ausdruck der Überraschung. Da schaffte es doch eine CDU-Kandidatin aus Berlin in die Regensburger Zeitung zu kommen. Sie wirbt mit dem was sie hat und ganz Deutschland regt sich auf. Das sollte man doch mit Humor nehmen. Sie hat doch nur den Busen und nicht den Ar… gezeigt. Wenn sie ein Dirndlgewand getragen hätte, hätte sie noch fescher ausgesehen.

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Xaverl: De Mona stinks blos, weils ihr schens Drum ned so zoagn derfa.

Übersetzung. Die Männer sind nur beleidigt, weil sie ihr schönes Stück nicht so präsentieren dürfen.

Henry Bird – Macht und machtlos

Der Herrgott schaut vom Himmel runter,
das macht den Petrus sofort munter.
Er sprich zum Herrn. Ich muss es sagen,
ich kann die Welt nicht mehr ertragen.
Die Menschen sind so voller Gier,
sie raffen dort, sie raffen hier,
und wichtig nur in ihrer Welt,
ist Macht und Wohlstand, Ruhm und Geld.

Ach Herr du mußt die Welt bestrafen,
die Wölfe trennen von den Schafen.
Die Menschen sind zu übermütig –
Und du oh Herr – du bist zu gütig.
Schau Petrus nimm´s doch nicht so schwer,
sprach ruhig und gemach der Herr.
Ich könnte reinhau´n dass es kracht,
und demonstrieren meine Macht.

Doch schau im Park – siehst du den Alten,
der wollte einst die Welt verwalten,
und dachte dass nur er bestimmt,
die Richtung die die Welt dann nimmt.
Als Kleinkind wurd´er schon trainiert
Und später als er dann studiert,
war seine Laufbahn – die zu nehmen –
schon vorbestimmt- wie sein Benehmen

Er wurd´ geschliffen und gefeilt,
der Vater drückte – da es eilt.
Den Weg nach oben stürmte er,
er wurd´ berühmt – er war schon wer.
Und rücksichtslos mit List und Tücke,
zwängt er sich dann in jene Lücke,
auf das ein Großer er dann werde
mit Macht und Reichtum auf der Erde.

Er hat die Länder mitregiert,
nützt´ seinen Vorteil ungeniert,
er hat noch nie Gefühl gezeigt
hat da und dort was abgezweigt.
Er hat ganz ungeniert gelogen,
man sagt er hätte auch betrogen,
er hat die ganze Welt bereist,
er war gebildet – wie es heißt

Und trotzdem sah er nur die Steine –
Im Grunde war er stets alleine.
Er war so sehr von Macht besessen,
dass er was wichtig war vergessen.
Dann hab´ ich kurz mal eingegriffen,
hab´ ihn mal kurz zurückgepfiffen
Jetzt ist er wieder brav und bieder –
Ein Schlagerl nur, das warf ihn nieder.

Kaum war er nicht mehr stark und mächtig,
da stieß man ihn so niederträchtig –
wie´s er einst machte – voller Hohn –
hinunter dann von seinen Thron.
Und da ihn fehlte jede Kraft
hat man ihn auch dafür bestraft –
für das was er einst niederrannte –
Was früher man noch clever nannte.

Man hätt´ ihn beinah eingesperrt,
weil er die Wahrheit hat verklärt.
Nur weil er krank und leidend war
bekam Bewährung er ein Jahr
In seinen großen Ruhmeszeiten,
da waren dieses Kleinigkeiten.
Man hätt´ ihn niemals angeklagt
dass hätte keiner je gewagt

Er hätt sie´ an die Wand geklatscht,
hätt´sie retorisch dann zermatscht,
er war die Macht – er war das Geld
er hat bestimmt in dieser Welt.
Doch heute kann er nicht mal plappern,
heut´ kann er nur noch leise sappern
und wenn er doch noch leise spricht
verstehen ihn die Menschen nicht.

Schau Petrus – sprach gemach der Herr –
Schau ihn dir an – Er leidet sehr.
Heut´ weiß er, dass auch mit viel Geld
er nicht geändert hat die Welt.
Heut ist er klein und ohne Macht
weshalb er keine Fehler macht.
Er schaut den Vögeln ruhig zu
Und wünscht sich nur: Lasst mich ihn Ruh.

Er freut sich – wenn die Sonne lacht –
Er weiß – er hat viel falsch gemacht.
So sitzt er da, er schaut und denkt
Ein And´rer die Geschicke lenkt.
Das Schicksal hat ihn hart getroffen
Was soll er sich auch noch erhoffen
Und wenn die Sonne dann versinkt,
er mühevoll nach Hause hinkt.

Noch einmal kann er Ruhm erwerben,
doch dafür muss er erst mal sterben.
Dann kommen alle an sein Grab,
der beste Mann den je es gab,
sagt der, der ihn ganz schnell ersetzte
´ne Träne seine Wange netzte
und nochmals wird er hochgehoben
wenn einer stirbt muss man ihn loben

Der Chor und auch der Pfarrer singen,
und Lobeshymnen noch erklingen
Was war das für ein großer Mann,
den nicht genug man loben kann.
Auch seine Feinde stimmen ein,
Die Presse schreibt nicht mehr gemein,
Man braucht ihn wirklich nicht zu hassen,
er hat die Erde schon verlassen

Schau Petrus sprach der Herr mit Ruhe,
bevor ich hier was ändern tue
Wenn manche Menschen auch entarten,
man muss da nur ein bisschen warten
Er war der Größte unter allen
Nun wird zur Erde er verfallen
Und lange ist er schon vergessen
bevor ihn noch die Würmer fressen

Henry Bird


Xaverl: Do hod da Henry owa scho a an de Banka denkt.
Übersetzung: Da hatte der Henry aber schon auch die Banker im Auge.

Enrico Uccello – Dr. Jürgen Rüttgers

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Xaverl: A guada Mensch duad jedn Dog a guade Tat;  z.B. de arman Banka a bisserl aufbessern. A i bin a guada Mensch, hod da Rüttgers gsagt und de arman Banka mehr gebm.

Übersetzung: Ein guter Mensch tut jeden Tag eine gute Tat; z.B. den armen Bankern ihr spärliches Gehalt aufzubessern. Auch ich bin ein guter Mensch sagte sich der Rüttgers und bewilligte den armen Bankern mehr Einkommen.

Enrico Uccello – Günther H. Öttinger

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Xaverl: So a Beschluss is do um de Leit zu beruhigen. Wenns dann stad san, dann ko ma draf schei …  . So awadn de Politika.

Übersetzung: Dieser Beschluss wurde gefasst um die Leute zu beruhigen. Nachdem sie dann beruhigt waren, musste man ihn nicht mehr einhalten. Das ist politisches Handeln.