Regensburg-Blog: Das Weblog von Regensburgern für Regensburger

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Do
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Jul '10

Enrico Uccello - Regensburger Politiker

 regensburger-parteien.JPG

Xaverl: Do homs am Mittwoch, am 30.Juni, Jugendliche gfrogt wos heit los is. Und ganz vui hom goanet gwusst dass de Wahl vom Bundespräsidentn is. Natürlich is des a saublöde Frog wos los is, wenn des sched a Sach von de Großkopfatn is. Owa trotzdem soit ma scho wissn wäiche Politika wos zum song hom. Und drum hot da Enrico a bo von de wichtigstn Rengsburga Politika zeichnet. Er hots zwar schena gmacht wias san, owa wer s Original seng wui, der muss hoit gugln.

Übersetzung: Am Mittwoch den 30. Juni wurde Jugendliche gefragt was heute los ist. Und sehr viele wussten nicht, dass der Bundespräsident gewählt wird. Natürlich ist die Frage schon schwierig, wenn man nach einer Wahl gefragt wird in der der Bürger gar nicht wählen darf. Aber trotzdem sollte man schon wissen welche Politiker uns regieren. Und darum hat der Enrico (Uccello) einige der wichtigsten Regensburger Politiker gezeichnet. Er hat sie zwar schöner gemacht, aber wer das Original sehen möchte, der muss eben googeln.

Nachtrag. Die Bürgermeister fehlen hier, weil sie schon oft hier gezeigt wurden.

Enrico Uccello - Die Bundespräsidenten

 alle-bundesprasidenten.jpg

Xaverl: Jetza homa mia kloana Leit den Präsidenten net wäihn derfa, weil mia ois durchannanda bringa datn und uns net an de Anweisungen von de Politika hoitn datn. Und wos macha de Großkopfatn säiwa. De wäihn a net ernan Kanditn, obwoi sas sen säiwa ausgsuacht hom. Wos is des für a Regierung wo se de eiganen Leit net einig san.

Übersetzung: Jetzt durften wir kleinen Bürger den Präsidenten nicht wählen, weil wir uns nicht an die Anweisungen der Politiker halten. Und was machen die auserwählten Politiker selbst. Die wählen auch nicht ihren Kandidaten, obwohl sie diesen selbst ausgesucht haben. Was ist das für eine Regierung die die eigenen Leute nicht unter einem Hut bringt.

merkel-demontiert.jpg

Nachtrag:
Die Parteien suchen ihre Wahlmänner aus. Natürlich sollten diese nach ihren Wünschen wählen. Ein Beispiel: Der Wahlmann von der Partei X ausgesucht, möchte aber den Kandidaten der Partei Y wählen. Das nennt man richtigerweise Meinungsfreiheit. Wäre der Wahlmann im Beispiel anständig, würde er es ablehnen für die Partei X zur Wahl zu fahren. Fährt er trotzdem für die Partei X zur Wahl, so lässt er die Partei doch in der Meinung er würde ihren Kandidaten wählen. Er hintergeht also die Partei. Ich nenne das unanständig.

Bei den Parteimitgliedern sehe ich das anders. Die können nach ihrem Gewissen entscheiden. Wenn sie also den gemeinsam ernannten Kandidaten nicht wählen, so schaden sie zwar ihrer Partei, aber sie haben die Möglichkeiten ihre heimlichen Rachegedanken zu befriedigen. In der Demokratie zählt zwar die Mehrheit der Stimmen, und die demokratischen Parteimitglieder sollten das auch anerkennen, aber demokratisch ist die Wahl sowieso nicht weil nur Auserwählte wählen dürfen.