Das Bürgerheim Kumpfmühl, vor nicht allzu langer Zeit noch für seine Leistungen im pflegerischen Bereich ausgezeichnet, soll verschwinden und durch einen (kleineren) Neubau ersetzt werden. Die Finanzierung des Neubaus erfolgt weitgehend über Kredite.
Der Architekt Josef D. Rüth hat den neueren Teil des Bürgerheims seinerzeit entworfen und wandte sich in seiner Not an den Bund der Steuerzahler
(BdSt). Der Erweiterungsbau des „Sauren Gockel“ sei 1980 zukunftsweisend
bereits mit extra dicken Mauern aus Wärmedämmziegeln plus -fugenmörtel und -außenputz errichtet worden – und mithin von seiner Substanz her alles andere als nicht mehr zeitgemäß, argumentiert Rüth. Und: „Eine intelligente Sanierung käme mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit günstiger als Abbruch und Neubau.
Der BdSt wurde sofort hell hörig und fragte nach. Doch OB Hans Schaidinger ließ den BdSt-Präsidenten Rolf von Hohenau abblitzen.
… verkürzt aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 29.10.2010 – siehe unten

Xaverl: Jetza hod a s eam zogt an Bund da Steiazahla. Datn de doch a no eine redn beim Sauan Gockl. Wenn i sog des is a so, dann is des gar nia ni a Steiavaschwendung. Owa wenns me imma ogenga, dann kost des Steian. Habts me.
Übersetzung. Jetzt zeigte er es aber dem Bund der Steuerzahler. Möchten die doch beim Abriss des Saueren Gockel einen Einwand vorbringen. Wenn ich das gut finde ist das nie eine Steuerverschwendung, meint er. Aber wenn ich mich immer verteidigen muss, dann kostet das Steuergelder. Kapiert.
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