Xaverl: Wenn d Kinda im Stadtteil Burgweinting in d Schui genga und üwa d Strass miassn, dann laffan s direkt af a Kreiz zure. Des war scho imma so und hot nix gmacht. Owa neiadings woass ma, dass des gfährlich sei ko. In da Albert-Magnus-Schui homs des Kreiz weg doa miassn, weil a Bua wenn a a Kreiz siegt Angst kriagt und nimma lerna ko. Drumm is der Bua als Gegnmittl an Hallowin a als Deife umanand grennt. Wenns huift.
Owa ois hot a wos guats. Wenn ohna bled is, schiabt as afs Kreiz, des hotn durchananda brocht.
Übersetzung: Wenn die Kinder im Stadtteil Burgweinting in die Schule gehen und die Straße überqueren müssen, laufen sie direkt auf ein Kreuz zu. Das war schon immer so und war kein Problem. Aber neuerdings weiss man, dass das gefährlich sein kannt. Im Albertus-Magnus-Gymnasium musste das Kreuz entfernt werden, weil ein Schüler durch das Kreuz in Angst versetzt wurde und nicht mehr lernen konnte. Und darum lief der Knabe am Halloweentag als Teufel durch die Gegend um dem gefährlichen Einfluss des Kreuzes entgegen zu wirken. Wenns hilft.
Aber kein Nachteil ohne Vorteil. Wenn einer in der Schule schlecht ist, kann er immer noch sagen, das Kreuz habe ihn irritiert.





