Archiv für den Monat: August 2011

Neuer Krimi oder nur kein Bild

Xaverl: Do schaust in den Kasten eine und ois is sched schwoaz griaslat. Da Otto hot gsagt, des is da neie Krimi „Verbrechen in der Nacht“. Koana hod wos gseng, weils finsta war. So zoagn de neia Fuimemacha wia s wirklich ausschaut wenn d Nacht finsta is und de Vabrecha im Finstarn mordn. Und heit lest ea in da Zeitung, dass des gor koa Fuim war.

Übersetzung: Da schaut man auf den Bildschirm und sieht nur schwarzes Geriesel. Der Otto sagte, dass war der neue Krimi „Verbrechen in der Nacht“. Keiner hat was gesehen, weil es so finster war. So zeigen die modernen Regisseure die Wirklichkeit, wie gemordet wird in den dunklen Nächten. Und heute erfuhr er in der Zeitung, dass das gar kein Krimi war.

Enrico Uccello – HG. Butzko

Butzko erklärt die Wirtschaftskrise in seinem neuen Soloprogramm „Verjubelt“
Diese Lehrstunde in Sachen Wirtschaftspolitik kann man ab heute im Regensburger Statt-Theater geniesen.

Xaverl: Do ko ma lerna wia des mit da Wirtschaft so laft.

Übersetzung: Da kann man lernen wie die Wirtschaftsablaufe so funktionieren.

Und schon wieder eine neue Steuer

Xaverl: Und scho wieda gibts a neie Steia. Do daoan s a so ais müassatn de Mineralölkonzerne des zoin. Owa zoin müassn des – wia oiwei – mia. Und wos uns da Staat nimmt – des is a Steia, egal wos füa an Spitznam de Großkpfatn dafüa erfindn.

Übersetzung: Und schon wieder eine neue Steuer. Da wird uns gesagt die Mineralölkonzerne müssten das bezahlen. Aber zahlen müssen – wie immer – wir. Und alle Einnahmen die der Staat von uns kassiert, das sind Steuern, egal welchen Spitznamen die Politiker dafür erfinden.

Enrico Uccello – Computerenglisch Facebook (10)

Xaverl: Fäisbuck hots imma scho gem. Wennst as direkt üwasetzt hoaßts Gsichtsbüachl. Wennst beim Frühstück sitzt und de hinta an Biachl oda da Zeitung vasteckst, dann is das fäisbuckn. An Cumpiuta brauchst eigentlich dabei net. Owa wenn ma s ganz modern macht, hoit ma se an Compiuter vors Gsicht..

Übersetzung: Facebook gab es schon immer. Genau übersetzt heißt das Gesichtsbuch. Wenn man sich beim Frühstück hinter einem Buch oder der Zeitung versteckt, dann ist das Facebooken. Man benötigt dazu eigentlich keinen Computer. Aber wenn man sehr zeitgemäß ist, kann man sich auch hinter einem Computer verstecken.

Enrico Uccello – Sebastian Frankenberger Vernichter der bay. Wirtshauskultur

Xaverl: Üwa a Johr derf ma nimma raucha in de Boazn. Im Restorant vasteh i des scho. Do is s a net schlecht. Owa wenn ma de Raucha in ihrana Boazn a nimma raucha lasst, dann is des so gschäat. Man muass ja net eine geh wenn s oam zvui stinkt. Owa bestimma üwa de andern. Des duat ma net. Vui kloane Boazn san scho desweng owe gschwumma. Und darum hob i eahm a Denkmoi gsetzt, dass ma de Tat nia net vagisst und imma woass wer uns des o do hot.

Übersetzung: Über ein Jahr besteht das absolute Rauchverbot für Kneipen. Im Restaurant ist das ja verständlich und auch empfehlenswert. Aber wenn man den Rauchern in ihren Kneipen das rauchen verbietet, dann ist das böse. Man muss ja in ein verrauchtes Lokal nicht gehen. Aber einfach bestimmen über die anderen – das tut man nicht. Viele kleine Kneipen mussten schon deshalb schließen. Und darum habe ich ihm ein Denkmal gesetzt, dass man diese Tat nie vergisst und immer weiss wer uns das angetan hat.

Nachtrag: Die Raucher haben natürlich versäumt bei der Volksbefragung ihre Stimme abzugeben. Sie glaubten wahrscheinlich, dass so ein Gesetz nie eine Mehrheit findet. Die anderen Länder Deutschlands haben diesen Blödsinn ja auch nicht mitgemacht. Aber durch die geringe Wahlbeteiligung erhielten die einzelnen abgegebenen Stimmen mehr Gewicht.
Und so entseht ein Gesetz das von der Mehrheit nicht gewollt ist. Übrigends: Der Xaverl ist Nichtraucher – hat aber für die Raucher gestimmt.

Verkehrsregeln -und Radler

Xaverl: Wenn i bei rout üwa d Ampe geh, wei koa Auto zum seng is und Kinda danem stenga, dann sogt mei Oude, des derf i net macha, weil des a schlechts Beispui füa de Kloana is. Und dann sig i wia a ganze Familie mit de Kloana in da Gsandtnstraß genga d Einbahnstraß fohrt. Koana regt se af. Des macha alle heit a so. Weil d Radla net do fohrn müassn, wo ma fohrn müassat.

Übersetzung: Wenn ich bei rot über die Ampel gehe, weil gerade kein Auto zu sehen ist und Kinder an der Straße stehen, dann tadelt mich meine Frau, ich würde ein schlechtes Beispiel für die Kleinen abgeben. Und dann sehe ich wie eine komplette Familie mit den Kleinen gegen die Einbahnstraße in der Gesandtenstraße fährt, aber kein Mensch regt sich auf. Das macht man eben heute so. Weil Radfahrer nicht da fahren müssen, wo man eigentlich fahren müsste.

Regensburger Kirchen – St. Vitus (4)

St. Vitus wurde 997 von Bischof Gebhard, dem Nachfolger des Hl. Wolfgang, gegründet. Die 1110 geweihte Kirche ist eine der wenigen erhaltenen Hallenkirchen. Die Kirche dient heute als Krankenhauskirche für das im neugebauten Kloster untergebrachte Bezirkskrankenhaus.

Enrico Uccello – Christian Ulrik von Boetticher

 

 

Xaverl: Do hot a unvaheirata Politka a Freindin de 24 Johr jünga is und ois regt se af. Ja sogar zrucktretn is a. Weil des is unmoralisch, oda so. Do hom a an vaheiratn Bundespräsidenten dea tauscht sei oide Oide genga a 24 Johr jüngere ei. Des is net unmoralisch weil … Und warum des net? Irgendwo is do a foischa Fehla drin.

Übersetzung: Da hat ein unverheirateter Politiker eine Freundin die 24 Jahre jünger ist und alles regt sich auf. Ja er ist darum sogar zurückgetreten. Weil das unmoralisch ist, oder so ähnlich. Da haben wir einen verheirateten Bundespräsidenten der tauscht seine ältere Ehefrau gegen eine 24 Jahre jüngere Frau ein. Das ist nicht unmoralisch weil … Und warum da nicht? Irgendwo ist da ein Fehler drin.

 

Enrico Uccello – Die Ministerpräsidenten der deutschen Länder

 

 

Xaverl: Es rührt se wos in de Landl. Imma wieda muasst de af a neis Gsicht eistäin. Sogar an Gräana gibts. Wer kennts scho alle de deitschn Ministapräsidentn. Und no dazu als Karikatua, do is ja no schwara.

Übersetzung: Es rührt sich was im Lande. Immer wieder muss man sich auf ein neues Gesicht einstellen. Sogar ein Grüner ist dabei. Wer kennt sie schon alle, die deutschen Ministerpräsidenten. Erschwerdend kommt dazu, dass sie nur als Karikatur gezeigt werden.

Enrico Uccello – Computerenglisch Windows (09)

Xaverl: Des System hoaßt Windous und des hoaßt Fensta. Wenn de da Kastn gscheit ärgat dann soi ma n aus n Fenst ausse werfa. Ob des dann so guat is. I woass net. Owa Windous hoasst wirkle Fensta

Übersetzung: Das System nennt sich Windows und das übersetzt man mit Fenster. Wenn man vom Computer zu stark frustriert wird,  sollte man ihn aus dem Fenster werfen. Ob das so empfehlenswert ist, weiß ich nicht. Aber Windows bedeutet wirklich Fenster.

Enrico Uccello – Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) neue Ministerpräsidentin im Saarland

Xaverl: Im Saarland homs a neie Ministapräsidentin. Eigentlich müassat ma so a kloans Landl abschaffa, weils sched a Gäid kost. Owa de Großkopfatn bringa se hoid net um ihre schöna Tschops. Und wenn s Landl koa Buiva meha hot, dann hälfa hoit de andern aus.

Übersetzung. Das Saarland hat eine neue Ministerpräsidentin. Eigentlich müsste man so kleine Länder abschaffen, da sie nur Kosten verursachen. Aber die Mächtigen bringen sich nicht um ihre schönen Jobs. Und wenn das Land kein Geld mehr hat, dann helfen die anderen aus.

Nachtrag: Die kleinen Länder Bremen, Saarland und Berlin gehören zu den besonders hoch verschuldeten Bundesländern . Würde man diese Länder in die angrenzenden Bundesländer intergrieren, könnte man viel Geld sparen.

Drohe niemals einem Mörder.

Kindermörder Magnus Gäfgen bekommt 3000 Euro Entschädigung vom Land Hessen, weil die Polizei dem Entführer und Mörder des kleinen Jakob Folter angedroht hatte. Die Polizei wollte nur erfahren wo das Kind versteckt war um das Kind vielleicht doch noch zu retten.

Xaverl: Jetza wiss ma s. S Gsetz is wichtiga wia s Lem von am Kind. Do hot oana an Mörda droht, sched droht, weil ea a Kind rettn woit und scho war s a Straftat. Des hoasst: Wenn in am Weiha a Kind um Hilfe ruaft, weils dasaft, owa in dem Weiha a Badevabot is, dann derfst des Kind net rettn, weil st sonst genga s Gsetz …   Scheiß draf  –  i ziagat trotzdem aussa.

Übersetzung: Jetzt wissen wir es. Die Einhaltung eines Gesetzes ist wichtiger als das Leben eines Kindes. Da droht ein Polizist einem Mörder, er drohte nur, weil er ein Kind retten wollte und schon war das eine Straftat. Das bedeutet, wenn ein Kind in einem Weiher zu ertrinken droht und um Hilfe ruft, aber im Weiher Badeverbot besteht, so darf man das Kind nicht retten, weil das gegen das Gesetz …  Ich würde auf das Gesetz …  –  und das Kind trotzdem retten.

Enrico Uccello – Dr. Klaus Wörle – ADFC-Kreisvorsitzender

Xaverl: De meistn Radla vaunglückn am Radlaweg, hod da Regnsburga Wörle gsagt. Drum is bessa, wenn s af da Straß fohrn. A Richta hod eahm Recht gem und af manche Straßn muass ma nimma am Radlaweg fohrn. Wenn des logisch is, dann is am bestn, de Radla fohrn af da Autobahn weil af da Autobahn vaunglückn de wengan Radla.

Übersetzung: Die meisten Radfahrer verunglücken am Radweg, sagte der Regensburger Wörle. Darum ist es sicherer auf der Straße zu fahren. Ein Richter gab ihm Recht und darum darf man auf einigen Straßen trotz Radfahrweg auf der Straße fahren. Wenn das logisch ist, dann wäre es sinnvoll, dass die Radfahrer auf der Autobahn fahren, da bekanntlicherweise auf der Autobahn die wenigsten Radfahrerunfälle geschehen.

Nachtrag: Wenn man weiter bedenkt, dass es auf der Autobahn keine Unfälle mit Traktoren und Pferdefuhrwerken gibt, so wäre es doch auch sinnvoll, diesen Verkehr auch auf die Autobahn umzuleiten. Es sei denn, man kommt dahinter, dass die meisten Unfälle mit Fahrrädern am Fahrradweg passieren, weil die Fahrräder normalerweise darauf verkehren.

Freie Fahrt wo und wie man will?

Radler und andere Verkehrsteilnehmer

Heinz Vogl – Kennen Sie Regensburg ? (36)

Wo in Regensburg findet man diese Details. Es ist sehr schwer Teile zu erkennen wenn man das Umfeld nicht sieht. Wenn Sie doch die fünf Details, oder auch nur Teile davon, erkannt haben, schreiben Sie diese doch selbst in den Kommentar. Mit Erscheinen der nächsten Ausgabe werde ich hier die komplette Lösung nachträglich in den Kommentar schreiben.