Archiv für den Monat: Januar 2013

Gestern – Heute

gestern - heute

 

Xaverl: Gestern hots an ganzn Schnee wegleint. Und heit san d Wintaling im Gartn am säibn Fleck scho zum seng.

Übersetzung: Gestern taute der gesamte Schnee weg. Und heute sieht man im Garten an gleicher Stelle schon die Winterlinge.

Sichere Interviewräume.

Die Gefahr in der sich Frauen, die Politiker interviewen, begeben wird zur Zeit in den Medien immer wieder betont. Da bleibt es nicht aus, dass man nach Lösungen sucht.

 aktueller Interviewraum

Xaverl: Seit ma woaß wos de Mona fia Facken san, denkt ma noch wia ma de Weiwa schützn ko. Do war so a Intaviuraum, wo man sched ren ko, owa nix sigt, scho guat. Koana woas ob de af da andern Seitn in a Dirndl eine bast oda net, und d Mona warn a sicha, weil ko Wei behauptn ko da Mo häd wo higschaut wo ma net hischaut. Allerdings wenns heanoch mitananda in d Bar genga, dann is vielleicht doch gefährlich füa oan. Do frogt se sched no füi wem.

Übersetzung: Seit man weiß, dass Männer sich oft im Ton vergreifen, denkt man nach wie man die Damen schützen kann. Da wäre ein Interviewraum, wo man nur ein Gespräch ohne Sicht führen kann schon gut. Kein Mann weiß, ob sein Gegenüber in ein Dirndl passt und auch die Männer wären sicher, da niemand behaupten kann, sie hätten die Blicke in eine nicht gewünschte Richtung gelenkt. Allerdings wenn sie dann danach gemeinsam in eine Bar gehen, dann ist vielleicht doch einer in Gefahr. Die Frage ist dann nur wer in Gefahr gerät. 

Enrico Uccello – Jeroen Dijsselbloem der Neue

Der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem übernimmt die Führung der Eurogruppe. Der 46-Jährige folgt auf den Luxemburger Jean-Claude Juncker. In der Eurogruppe treffen sich monatlich die Finanzminister der 17 Eurostaaten. Die Gruppe ist in der Finanz- und Schuldenkrise zu einer der weltweit wichtigsten Entscheidungsgremien geworden. So entscheiden die Minister etwa über die milliardenschweren Hilfsprogramme für die Euroländer denen die Pleite droht.

Dijsselbloem

Xaverl: Wos soi i do song. De do om entscheidn und mia zoin. Und ea is da Owaste von denen do om.

Übersetzung: Was soll man dazu sagen. Die Eurogruppe entscheidet und wir zahlen. Und Dijsselbloem ist der Chef der Eurogruppe.

Vorsicht Frau

Die Presse ist voll von den Berichten der sexuellen Entgleisungen eines Politikers. Das die Dame sich beschwert kann man ja noch verstehen. Das die Dame dies aber erst nach einem Jahr anprangert ist schon sehr seltsam. Da könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass dies erst so spät geschieht, weil man dann nicht mehr beweisen kann, wie die Belästigung genau abgelaufen ist.

 Sexistisch

Xaverl: Da Otto und da Sepp de hoitn se jetzta imma d Augn zua wenn a Weib vorbeigeht. Weil do konnst in an Vadacht kumma, du dast af de freiglegten Dinga von de Weiwa hischaun. Und imma mehra lassn de Dinga vagrößan, dass d nimma vabei schaun konnst und d Monna hischaun miassn und dann kenna d Weiwa song de Monna warn Saubärn. A Problem is scho, dass wenn de Weiwa des erst nach an Johr song, ma nimma beweisn ko, dass ma d Augn zughoitn hot, weil se koana meah genau eainnan ko.

Übersetzung: Der Otto und der Sepp halten sich immer die Augen zu wenn ein weibliches Wesen vorbei geht. Sie wollen nicht den Verdacht aufkommen lassen, sie würden auf das freigelegte Dekolleté starren. Leider lassen immer mehr Frauen ihren Busen vergrößern, so dass man nicht mehr vorbeischauen kann und die Männer hinschauen müssen und dann von den Frauen als lüstern bezeichnet werden können. Ein Problem entsteht dadurch, dass wenn die Frauen ihre Beschuldigungen erst nach einem Jahr vorbringen, der Beweis, dass man die Augen zu gehalten hat, nicht mehr erbracht werden kann, da die Erinnerung dann bereits lückenhaft ist.

 

Am Aubach

 Am Aubach 2

Xaverl: Do gehst an Aubach entlang und do sigt wia sche da Winta a in da Stod sa ko. Wos soi i no song. Schaust Buidl o. Des is wirklich in da Stod. Do schaugs mit de Augn!

Übersetzung: Wenn man den Aubach so entlang spaziert sieht man erst wie schön der Winter auch in der Stadt sein kann. Was soll ich noch weiter schwärmen. Betrachtet die Bilder. Das sind wirklich Fotos in der Stadt aufgenommen. Spezieller bayerischer Ausdruck zur Verstärkung des Gesagten.

Am Aubach

 

Enrico Uccello – Gerhard Mester erhält den Karikaturenpreis

Der Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen geht in diesem Jahr an Gerhard Mester. Er zeichnet unter anderem für unsere „Mittelbayerische Zeitung“

Karikturist Mester Gerhard MZ

Xaverl: Dea trifft mit seine Karikturn mit oan Buidl des, wost ganze Seitn schreim miasast um des zum song wos er mit oana Zeichnung sogt.

Übersetzung: Er beschreibt mit einer Zeichnung mehr, als man mit vielen Seiten beschreiben könnte, ohne soviel zu sagen wie die Zeichnungen aussagen.

Der Irokesen-Schneemann im Aubachpark

Schneeemann

Xaverl: A so a schena Schneemo. Früha hod ea a no zwoa Kronenkorkn als Augn ghabt. Irgend so a Hirsch hod de ausgrissen. Dann hob i n fotografiert. Owa dea weiße Mo voa dem weißen Schnee war ned gscheit zum seng. Owa da Enrico hod eam an Rand umezaubat und a zwoa Aung eibaut. Owo sonst is ea wia ea so dosteht.

Übersetzung: So ein schöner Schneemann. Früher hatte er zwei Kronenkorken als Augen. Irgend so ein unvernünftiger Mensch hat sie ihm ausgerissen. Ich habe ein Foto gemacht. Aber der weiße Schneemann war vor dem weißen Schnee fast nicht zu erkennen. Aber der Enrico hat einen Rand um den Schneemann gezaubert und ihm auch noch zwei Augen eingesetzt. Aber sonst ist er unverändert.

Genkartoffeln

Diese zwei genmanipulierten Kartoffeln sollen freigesetzt werden:

Die Gen-Kartoffel Modena wurde in ihrer Stärkezusammensetzung so manipuliert, dass sie weniger Amylose in der Kartoffelstärke und mehr Amylopektin enthält. In ihren Eigenschaften ist Modena vergleichbar mit der umstrittenen Gentechnik-Knolle Amflora.

Die Gen-Kartoffel Fortuna ist eine reine Speisekartoffel. Sie wurde so manipuliert, dass sie sowohl resistent gegen die Kraut- und Knollenfäule als auch gegenüber dem Herbizid Imazamox sein soll. Fortuna ist speziell für die Verarbeitung zu Pommes Frites und Chips vorgesehen. Auf diese Weise fände die Gen-Knolle den direkten Weg auf unsere Teller.

 Genkartoffel

Xaverl: Da Sepp hot gsagt des is gornet so schlimm mit de Gen-Eadäpfe. Ea hots scho probiat. De konnst scho essn. Sched in da Nosn homs a weng kitzlt.

Übersetzung: Der Sepp sagte, dass die Angst vor den Gen-Kartoffeln übertrieben ist. Er hat die Kartoffeln schon probiert. Die kann man essen. Nur in der Nase hat es leicht gejuckt.

Der Bibersteg

Im Aubachpark am Bach hat die Stadt einen Steg erstellt. Hier kann man die vom Biber gebaute Seenlandschaft durchqueren und die Renaturierungsarbeit des Nagers studieren.

 Bibersteg 1

Xaverl: Do konnst seng wia des Viech ois unta Wassa setzt und d Bamm obbeisst. Owa do is ea dahoam und do soi ea owa a bleim. Leida geht ea jetza scho a ins Dorf eine und werkt do a umanand.

Übersetzung: Hier kann man sehen wie der Biber die Gegend unter Wasser setzt und die Bäume abnagt. Aber hier ist er zuhause – da sollte er aber auch bleiben. Leider besucht er jetzt schon die Häuser des Stadtteils (Dorf ist noch die alte Bezeichnung vor der Eingemeindung in die Stadt) und geht auch dort seiner Tätigkeit nach.

Bibersteg 2

Enrico Uccello – Stephan Weil der Neue in Niedersachsen

2013-01-22 Ministerpräsidenten  D

Xaverl: Scho wieda wiad oana ausgwechslt. Des war owa scho ganz gnapp. Schod dass do koa Unendschiedn gem ko. So wern sa se gengseitig ausbremsen. Oda ??? Owa vielleicht bast a oana afn andern af, dass koana an Fehla net macht. Des war dann net schlecht. Wia wiad des bei uns wern, wenn mia wäihn miassn. Wern do vielleicht a d Farbm ausdauscht ???

Übersetzung: Schon wieder wird ein Ministerpräsident ausgewechselt. Das war aber schon sehr knapp. Schade, dass es da kein Unentschieden geben kann. So werden sich die beiden Parteien gegenseitig behindern. Oder ??? Aber vielleicht überwacht eine Partei die andere und dadurch werden Fehler vermieden. Das wäre gar nicht schlecht. Wie werden die Bayern wählen – wenn es so weit ist. Werden da vielleicht auch die Farben ausgetauscht ???

Enrico Uccello – Maly Dreyer verbessert die Frauenquote

 Rheinland -Pfalz –  Beck ging – Dreyer kam

Dreyer nach Beck

Xaverl: De Rotn song ja sie san de Bestn mit da Frauenquote. Owa de Schwarzen hom mehra Frauen als Ministerpräsidenten. Jetza homs afghoit, de Rotn. Owa no net ganz, wennst d Kanzlerin dazua rechnast.

Übersetzung: Die Roten rühmen sich ja mit der Frauenquote. Aber die  Schwarzen haben  mehr Frauen in den Ämtern als Ministerpräsidentinnen. Jetzt haben die Roten ein bisschen aufgeholt. Aber noch nicht ganz, wenn man die Kanzlerin dazurechnet.

 

Nachtrag:
SPD:  Hannelore Kraft und Malu Dreyer      
CDU: Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer und Christine Lieberknecht    

Enrico Uccello – Die Europarichter und das Kreuz

Der Zeitungsbericht in der Mittelbay. Zeitung vom 16. Januar hat den Xaverl schwer erwischt.

mz1

Xaverl: Des is scho a Kreiz mit m Kreiz. Im Fliega derf mas drong, im Krankahaus net. Wenn jetza a Stuadess krank wiad und ins Kranknhaus muass dann darfs vielleicht s Kreizl net drong oda scho?

A Problem wird s mit de boarischn Beag. Do steht am Gipfe om imma a Kreiz. Mia Bayan kenna des Kreiz ja oschan und uns duats nix. Owa wenn so a europaischa Richta s Kreiz oschaun muass – dann kannt scho sa dass… I hob an Voaschlag. Am Irda und am Migga deckt ma s Kreiz zua, füa de Eiroäa und de andan Dog do genga dann mia am Beag affe und hom unsa Freid am Kreiz. Dann is a jeda zfrin.

 

Übersetzung: Das ist schon schwierig mit dem Kreuz. Im Flugzeug dürfen die englischen Bediensteten das Kreuz tragen, aber im Krankenhaus nicht. Wenn jetzt so eine Stewardess ins Krankenhaus  ins kommt, dann darf sie das Kreuz vielleicht gar nicht mehr tragen oder doch ?

Ein Problem gibt es auf den bayerischen Bergen. Jeder Gipfel ist mit einem Kreuz geschmückt. Wir Bayern können das Kreuz ja anschauen ohne Schaden zu nehmen. Aber wenn so ein europäischer Richter gezwungen wird das Kreuz anzuschauen, dann könnte er vielleicht …. Ich habe da einen Vorschlag. Am Dienstag und am Mittwoch wird das Kreuz zugehängt, für die Europäer und an den anderen Tagen gehen wir auf den Berg und haben unsere Freude am Kreuz. Dann ist jeder zufrieden.

 

Kreuze am Berg

Nachtrag: Der Xaverl hat da ganz vergessen, dass die Bayern auch Europäer sind. Aber als ich ihn darauf aufmerksam machte, sagte er mir, dass er mit diesem Europa nichts zu tun haben möchte.

Die Regensburg Stadt-Biber

 

Xaverl: An Bibasteg homs gsperrt. Do derfa d Leit nimma durche geh weils gfährlich is. Do hot se da Biba gsagt wenn d Leit net durche derfa, dann derf i a net und hot se ins Dorf eine vazong. Do haut ea jetza oan Bam nachan andan um.

Übersetzung: Der Bibersteg wurde gesperrt. Da ist der Durchgang gesperrt weil das Betreten gefährlich ist. Da sagte sich der Biber. Wenn die Leute nicht durchgehen dürfen, dann darf ich auch nicht und verzog sich zwischen die Häuser. Da fällt er jetzt einen Baum nach den anderen.

 

Nachtrag: Der Bibersteg ist wieder begehbar.  Natürlich sind auch noch viele Biber an den alten Wohnorten beim Bibersteg.  Da sind sie ja zuhause und können umgraben,  Bäume fällen und die Gegend unter Wasser setzen. Und wenn ein Biber sich ab und zu  zeigen würde,  würden die Besucher dies sogar sehr begrüßen.

Enrico Uccello: Das Punktsystem

Xaverl: De Estareicha de hom scho narrische Ideen. Do soi ma mitm Punkt ozoang ob und wia grass a Buidl retuschiat woarn is. I hob natürlich an Enrico gsagt ea soi a Buidl dazua zeichnen. Natüle koane Weiwa. Des bringt nia nix, weil ma do koa Beispiel mitm gräana Punkt find.

Übersetzung: Die Österreicher haben immer schon ausgefallene Ideen gehabt. Da soll mit einem Punkt angezeigt werden, ob und wie stark ein Bild retuschiert worden ist. Ich bat den Enrico ein Beispiel zu zeichnen. Aber keine Frauen. Das bringt nichts, da es kein Beipiel mit einem grünen Punkt gibt.

Nachtrag: Der Xaverl irrt. Das mit den Farben ist genau umgekehrt. Eine Frau lässt doch ihr Bild nicht retuschieren. Oder doch ????

Die Schwefelquelle im Stadtteil Burgweinting

Im Stadtteil Burgweinting im Aubachpark gibt es eine Schwefelquelle.  Ein Schild erklärt die Geschichte dazu ausführlich.

Xaverl: Wennst a Kraut gessen host und des die druckt und du mit m Bsuach untawegs bist , wo ma koan … net lassn ko, dann spazierst hoit mit de Leit in den Aubachpark. Do is a Schwefequäi und do stinkts wia da Deife. Und do foits gornet af wennst as net dazua a no schebbern lasst. Weil wenn ma wos füa d Bildung duat, dann derfs a stinga.

Übersetzung: Nach dem Verzehr von Kraut verspürt man manchmal einen Druck welchen man, wenn man mit Gästen unterwegs ist, nicht nachgeben kann. Da gibt es aber die Möglichkeit einen Spaziergang zur Schwefelquelle zu unternehmen, die wirklich einen intensiven Geruch ausströmt. Da kann man dann schon dem Druck nachgeben, sofern man die dabei entstehende Lautstärke eindämmt. Da der Besuch der Quelle zur Bildung gehört ist der Geruch dazu sogar erwünscht.

Nachträge

Xaverl: Do hob i  no Entwürf  vom Herbst gfundn. De san nia zum seng gwen, weil ma ja  net eine komma is in den Blog. I woits scho wegschmeissn, weil s eigentlich z spat dro san. Owa de schena Rengschburga Parks und d Doana gibt’s ja no. Und de gäibn Bladl? Stäits eich einfach voa de gäibn Bladl warn da Schnee wenn d Sunn, bevoa s untageht, affescheint. A bisserl a Fantasie braucht ma natürlich scho.

 

Übersetzung: Da fand ich noch einige Entwürfe vom Herbst. Diese Berichte wurden nie veröffentlicht, weil ja der Zugang zum Stadtblog gesperrt war. Ich wollte die Beiträge schon löschen und vernichten, weil es ja jetzt schon zu spät für Herbstbilder ist. Aber die schönen Regensburger Parkanlagen und die Donau gibt es ja noch. Und die gelben Blätter. Stellt euch voa, die gelben Blätter wären der Schnee der von der untergehenden Sonne gelb gefärbt wird. Ohne Fantasie geht das natürlich nicht.

An der Donau

Man kann durch den Grüngürtel vom Herzogspark durch den Stadtpark, weiter zum Dörnbergpark, dann durch die Fürst-Anselm-Allee und die Ostenalle zum Villapark an die Donau schlendern. Der gerade Weg führt aber donauabwärts durch die Brücken direkt zum Villapark.

Und weiter geht es flussabwärts bis zum Eingang in den Villapark.

Der Villapark

Zwischen Donau und dem Ostentor liegt der Villapark. Seinen Namen verdankt die Parkanlage der dort befindlichen königlichen Villa. (hier wird z.Z. repariert) König Maximilian II. von Bayern ließ im 19. Jahrhundert das Bauwerk als seine Sommerresidenz errichten. Heute befindet sich die ehemalige Königsvilla im bayerischen Staatsbesitz.