Archiv für den Monat: August 2014

Spielereien.

 Legosteine Regensburg

Xaverl: Im Dez ko ma seng wos ma mit de Legostoana ois macha ko. Om is a Stückl von Rengschbuag und untn Minga wias de Oktobafestbesucha seng.

Übersetzung: Im DEZ (Donau-Einkaufs-Zentrum) kann man sehen was man mit Legosteinen alles bauen kann. Das Bild oben zeigt einen Ausschnitt von Regensburg und unten sieht man was jeder Oktoberfestbesucher von München kennt.

Legosteine münchen

Ausstellung im Andreasstadel

Brakebusch BilderAusschnitt

Xaverl: Im Andreasstodl is a Ausstellung von Buidl vom Brakebusch. De san wundasche, de muass ma gseng hom, wenn ma Buidl mog. Bis zum 30. Septemba sans no ausgstäit. Und s oschaun kost a nix.

Übersetzung: Im Andreastadel ist eine Ausstellung der Bilder von Dr. Tile Brakebusch. Die Bilder sind sehr schön, die muss ein Bilderliebhaber gesehen haben. Bis zum 30. September kann man die Ausstellung noch besuchen. Der Eintritt ist frei.

Seifenblasen

Seifenblasen

Xaverl: Do hot in da Stod doch a Künstlerin riesengroße Blodan gmacht. Grod sche warns und dann blub und nix is meah übrig blim. Komisch: Warum i do an manche Politika denga hob muassn.

Übersetzung: Da erzeugte in der Stadt eine Künstlerin riesengroße Seifenblasen. Sie waren wunderbar, aber dann platzten sie und nichts mehr war vorhanden. Seltsam: Warum ich da an einige Politiker denken musste.

Mülltrennung lt. Post

 Ausriss aus der MZ v. 19.August.

MZ 19. August 2014

Xaverl: Do legst de nieda. A Plastik zwischn an oidn Papia macht gornix. Des sagt wenigstens d Post. Ja hom uns de von da Stod bis jetzt imma vascheissat, de gsagt hom, s Platik und s Papia muass ma fest trenna.

Übersetzung: Bayerischer Ausdruck totaler Überraschung. Kunststoff zwischen Papier macht gar nichts sagt die Post.. Ja haben die Leute von der Stadt uns auf den Arm genommen, die von uns verlangen Kunststoff und Papier sauber zu trennen.

Freie Fahrt für Radfahrer

 Radlstadt

Xaverl: Mia san a Radlfahra freundliche Stod. D Fuaßgänga jamman, weil s in da Stod hin und hea gsprengt wean. Alles konnst hoit net hom. Fuaßgänga san hoit den Radlan im Weg. Owa do gibt’s wos dageng. Wenn d Fuaßgänga dahoam bleim, dann kenna d Radla duach d Stod duache brettan und de Fuaßgänga passiat dahoam a nix. Und vielleicht kummt wieda amoa de Zeit, dass d Fuaßgänga a in da Stod wieda normal geh kenna. Wahrscheinlich san dann de Gschäfta scho an Boch owe ganga und d Fuaßgänga woin gor nimma in d Stod eine. Dann ghert d Stod de Radla ganz.

Übersetzung: Wir sind eine Radfahrer freundliche Stadt. Die Fußgänger beschweren sich, weil sie in der Stadt hin und her gejagt werden. Alles ist halt nicht möglich. Fußgänger behindern halt die Radfahrer. Aber es gibt ein Rezept dagegen. Wenn die Fußgänger zuhause bleiben, dann können die Radler ungehindert durch die Stadt rasen und die Fußgänger sind zuhause  sicher. Und vielleicht kommt einmal die Zeit, dass Fußgänger in der Stadt auch wieder willkommen sind. Wahrscheinlich sind dann allerdings die Geschäfte in der Stadt schon eingegangen und die Fußgänger wollen die Stadt gar nicht mehr besuchen. Dann gehört die Stadt den Radfahrern ganz.

Tierschau im DEZ

Echsen im DEZ

Xaverl: Im DEZ ko ma intressante Viecha seng. Des glaubst fast net wos so ois gibt.

Übersetzung: Im DEZ kann man interessante Tiere sehen. Man glaubt es kaum was so alles da rumkriecht.

 

Enrico Uccello – Joachim Wolbergs – Oberbürgermeister von Regensburg

Portrait WolbergsXaverl: Dea Enrico hot vom Wolbergs scho einige Kariträs und auch Karikaturen gmacht. Owa von an Owaburgamoasta muass ma natürlich a a richtigs Porträ macha.

Übersetzung: Enrico Uccello hat Herrn Wolbergs schon oft als Karitrait und auch als Kariktur dargestellt. Aber von einem Oberbürgermeister muss man natürlich auch ein Portrait machen.

 

Enrico Uccello – Gertrud Maltz-Schwarzfischer – 2. Bürgermeisterin von Regensburg

Portrait Maltz.SchwarzfischerXaverl: Vom Enrico kennt ma normalaweis sched Kariträis oder Karikatuan. Owa von so oana prominentn Politikarin muass ma natürlich a a richtigs Porträ macha.

Übersetzung: Normalerweise kennt man Personendarstellungen vom Enrico Uccello nur als Karitraits oder Karikaturen. Aber so prominente Politikerinnen muss man natürlich auch als Portrait darstellen.

 

Enrico Uccello – Jürgen Huber – 3. Bürgermeister von Regensburg

Portrait HuberXaverl: Vom Huawa hot da Enrico scho a Kariträ gmacht. Owa von so an großkopfatn gräana Politika muass ma natürlich a a richtigs Porträ macha. Und da Huawa is ja säiwa a Mala do ko ea glei sein Kopf kritisian.

Übersetzung: Enrico Uccello hat ja von Herrn Huber schon einige Karitraits erstellt. Aber ein so prominenter grüner Politiker muss natürlich auch als Portrait dargestellt werden. Und der Bürgermeister Huber ist ja selbst Maler. Da kann er sein Portrait gleich selbst kritisieren.

Die Einhaltung der Gesetze ist nicht kostenlos.

ZaunschneidenXaverl: Des dat ma net glaum, owa es is wohr. A Hausbesitza muass sein Zaun schnein, dass ea net in d Strass ausse steht. Des ko ea owa net wenn do ewig Autos stenga. Ea muass also a bo Dog bevoa ea schneit a Schuidl ausse stäin. Do braucht ea von da Stod owa a Genehmigung und muass a no zoin dafüa. Wenn sd de also ans Gsetz hoitst dann kost des a no wos.

Übersetzung: Unglaublich aber wahr. Ein Hausbesitzer muss seine Hecke schneiden, dass sie nicht in die Straße ragt. Das kann er aber nicht weil davor immer Autos parken. Also muss er einige Tage davor mit einem Schild darauf hinweisen. Dafür braucht er aber die Genehmigung von der Stadt und die muss er bezahlen. Die Einhaltung der Gesetze ist also nicht kostenlos.

Nachtrag: Die Besitzer der parkenden Autos kann man aber auch nicht bitten wegzufahren, da sie in dieser Straße nicht wohnen und unbekannt sind. Zaunschneiden 2Xaverl: I hät dem Hausbesitza an Voaschlag gmacht wia ma de Staudn schneit und sogar ohne Loata. Owa hot ea gsagt, des duat ma net. Do hot ea a wieda Recht.

Übersetzung: Ich machte dem Hausbesitzer einen Vorschlag wie man die Hecke sogar ohne Leiter schneiden könnte. Er lehnte dies aber ab, weil man dies nicht tut. Da hat er auch wieder Recht.

 

Vorsicht Lebensgefahr

 kurzer 1Will man vom Kurzen Weg in den Langen Weg einbiegen dann geht das wie folgt:

kurzer 2Man bleibt ziemlich weit hinten stehen und wartet ab bis kein Auto in den Kurzen Weg einbiegt. (Im Foto rotes Auto) Die Einbieger müssen nämlich wegen der parkenden Autos die linke Straßenseite benützen und versperren daher die Ausfahrt.

kurzerweg neuIst der Weg frei fährt man vor bis zum Bürgersteig und tastet sich ganz vorsichtig in den Langen Weg. Man kann leider die von rechts kommenden Fußgänger nicht sehen.

Kommen schnelle Geisterradler und Rollschuhfahrer (siehe Originalfotos) von rechts dann ist ein Unfall fast nicht zu vermeiden.

Wenn man dann den Bürgersteig überquert hat und auch die von links am Bürgersteig kommenden Radler beachtet, dann kann man in den Langen Weg einbiegen.

Es sei denn zwei Autos möchten vom Langen Weg in den Kurzen Weg einbiegen bleiben aber in der Straße hängen weil wegen der parkenden Autos die Einfahrt versperrt ist.

(Die Fotos im Block sind nicht gestellt sondern im Abstand von 5 Minuten aufgenommen)

kw geisterradler

Xaverl: Muass des sei? Gibt s do koa gscheidere Lösung? Nei is des net. Scho am 25. Mai 2010 is des in der Emzet gestandn. Und weil mi d Leit imma wieda ohaun i soi drüwa schreim, schreib i drüwa hoit wieda.

Übersetzung: Ist diese Gefahrenstelle unvermeidlich? Gibt es da keine intelligentere Lösung? Neu ist dieses Thema nicht. Bereits am  25. Mai 2010 stand darüber in der MZ ein Artikel. Und weil ich immer wieder gebeten werde darüber zu schreiben, habe ich hiermit den Wünschen entsprochen.

MZ kurzer Weg

Der Brandlbräu hat geschlossen

 

brandlbräu

Xaverl: Da Brandlbrai in da Ostngass hot zua gmacht. Im Septemba soa a neia Pächta wieda afmacha. Schau ma amoi dann seng ma s scho.

 

Übersetzung: Der Brandlbräu in der Ostengasse hat geschlossen. Im September soll es mit einem neuen Pächter wieder weiter gehen. Alter Beckenbauerspruch.

brandlbräu 2

 

Nachtrag für Fremde: Das Wirtshaus, damals genannt „Zum Bär an der Kette“, ist bereits seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen.