Die politischen Metzger

Hallo Xaverlfans,

früher haben die Metzer geschlachtet und Wurst gemacht. Und heute – heute ärgern sie die Parteien. Aber nicht die Konkurrenz, nein die eigenen Mitglieder. Da gibt es doch zwei Metzger, die Dagmar und den Oswald und die bringen die alte Parteienordnung total durcheinander.

Die eine sagt was man verspricht, dass muss man auch halten. So ein Schmarrn. Wie soll man den eine Wahl gewinnen wenn man die Wahrheit sagt. Allerdings sollte man die Unwahrheit gut verschleiern. Ich denke da nur an den Trick mit der Mehrwertsteuer. Die Roten sagten doch nur, dass sie gegen 2% Erhöhung sind. Sie haben sich auch durchgesetzt und 3% bekommen. Der Wähler hat das nur nicht begriffen. Aber gelogen haben sie fast nicht. 2% wollten sie ja nicht.

Da hat die Ypsilanti doch gewonnen. Das meint sie jedenfalls. Aber seit Schröder gewinnt halt der, der weniger Stimmen hat. und nun versaut ihr die Dagmar Metzger alles. Ja wenn sie vor der Wahl gesagt hätte, sie geht mit der – SED später PDS zur Zeit Die Linke – zusammen, dann hätte sie nie so viele Stimmen bekommen. Sie sagte dann zwar, dass sie ihr Wort jetzt nicht mehr so genau halten könne, aber da sind die Wähler selbst schuld, weil sie ihr noch mehr Stimmen geben hätten müssen, dann würde sie die ganz Linken nicht brauchen. Im Grundgesetz steht zwar die Abgeordneten sollen nach ihren Gewissen entscheiden. Aber wo kommt man den dahin wenn das jeder täte. Wer ein Gewissen hat, aber keine Parteidisziplin, sprich Unterordnung, den sollte man ausschließen. Das ist vielleicht richtig, aber das sagt man doch nicht, schon wegen dem Grundgesetz.

Und der andere, der Oswald, der wechselt von grün zu schwarz. Der hat doch tatsächlich eine Meinung, und die vertritt er auch noch. Ja zu den Roten das ginge ja noch, aber zu den Schwarzen. Obwohl neuerdings ..???  Und dann tritt er auch noch vor dem Wechsel als Abgeordneter zurück, um den Wechsel fair zu gestalten. Ja das sind ja ganz neue Suchten. Das hat doch noch keiner gemacht. Wenn das einreißt, dass man den Übertritt anständig gestaltet und das Amt zurückgibt, dass man mit einer anderen Partei erworben hat, dann setzt man ja Maßstäbe. Und dann könnten einige denken dies müsste man tun wenn man anständig sein möchte. 

Aber die Zeiten ändern sich halt und vielleicht wäre das doch gar nicht so schlecht wenn die Politiker die Wahlversprechen einhalten würden und auch einmal die eigene Meinung vertreten würden. Und wie man sieht gibt es das manchmal, aber selten. Und die, die das tun, die müsste man schützen, weil das sind Minderheiten und da gilt doch der Artenschutz.

Nix für unguat und Servus Euer Xaverl